Unser «Inlesee» im Lauf der Zeit

Salü zäma,

Wie sich ein Aquarium so entwickelt:
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Januar 2020

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Januar 2021

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Januar 2024

Immer mehr Gerümpel im Lauf der Jahre, fast wie echt. Die passende Bierflasche fehlt aber immer noch. Bis vor ein paar Monaten war der Boden mulmbedeckt. Habe den schönen Dreck nach einer Planarienkur abgesaugt, aber das wird wieder. Die Fische sind immer noch Versteckkünstler.

Herzlich, Roman
 
Sali Roman

Schöne Entwicklung. Machst du oft Wasserwechsel, oder füllst du nur die die Verdunstung auf?

Gruss Thomas
 
Salü Thomas, salü zäma,

Ich wechsle jede Woche 40 Liter, das heisst einen Drittel des Volumens. Die Wasserpflanzendecke lockt immer wieder Oleanderläuse an. Diese schöpfe ich ab, und wenn ich im Schöpfer Fischlarven sehe, kommen diese ins Babybecken, aber es wachsen auch welche vor Ort auf – normalerweise. Die Planarien haben allerdings 1 1/2 Jahre lang alle Eier gefressen, darum habe ich denen letzten Herbst den Garaus gemacht. (Habe sonst ein grosses Herz für allerlei Getier in den Aquarien.) Und für die Leute, die zu viel Schlunz im Aquarium nicht mögen, sauge ich den Boden der Vorderscheibe entlang etwas ab.

Herzlich, Roman
 
Salü zäma,

Anbei noch die Erweiterung unseres «Inlesees» ins ehemalige, uralte «Paraná»-Becken. Die Pflanzen sind mehrheitlich völlig falsch, und neben drei bis vier Sorten Fischen, die im Inlesee vorkommen (könnten), leben darin noch die letzten Trauermäntel. (Ohne Spiegelungen auf der Frontscheibe schaffe ich es leider nicht.)
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Hier drei der Fischarten noch etwas besser sichtbar:
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Herzlich, Roman
 
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Salü Knutschi,

Bis jetzt wohl nicht. Aber meine Physoschistura mango sind noch jung und ich habe neben vier eindeutigen Herren bloss eine sichere Dame. Beim sechsten, kleinsten Tier bin ich unsicher. Sie haben aber angefangen zu balzen. Ich versuche noch ein paar Weibchen zu bekommen. Es handelt sich nämlich um wirklich witzige, lebhafte Fische, ganz im Gegenteil zu den Yunannilus cruciatus, die sich gern verstecken.
Die Anwesenheit der Letzteren in diesem Becken ist eventuell auch problematisch für Jungfische aller Art. Im Gegensatz zu den Trauermänteln schleichen sie nämlich im Hornblattdickicht herum.
Ständig am Balzen sind die Glühköpfchen und die Querstreifenzwergbärblinge. Aber selbst von den Letzteren habe ich in diesem Becken noch nie einen Jungfisch gesehen, ganz im Gegensatz zum kleineren Becken.

Herzlich, Roman
 
Ich drücke die Daumen. Physoschistura mango war bei mir auch immer recht scheu. Es wurde zwar geeiert, aber im Becken ist bei mir nie etwas hochgekommen.
 
Salü zäma,

Hier noch eine kurze, bildmässige Vorstellung von
BewohnerInnen unserer «Inleseen».
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Gelbe Läuse, hier auf Hornblatt. Werden von allen unseren Fischen höchstens probiert und wieder ausgespuckt.

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Querstreifenzwergbärbling (Danio erythromicron), wenn das grosse, böse Kameraauge auftaucht.

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Sawbwa resplendens (männlich), nicht umsonst «Glühköpfchen» genannt. Die Damen sind allerdings graue Mäuse.

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Microrasbora rubescens. Da muss man froh sein, wenn man beim Fotografieren nicht bloss die Schwanzflosse erwischt.

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Yunnanilus cruciatus, ein weiterer Versteckkünstler.

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Ein Exemplar unserer Neocaridinen-Hausmischung.

Herzlich, Roman
 
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Salü zäma,

Anbei eine der Sawbwa resplendens-Damen und zwei Physoschistura mango:

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Hier sieht man wohl, weshalb diese Fische auch «Nacktlauben» genannt werden.

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Einer der Physoschistura mango-Herren mit der dazu passenden Dame. (Derzeit baggern die Kerle ausser den Trauermänteln alles im Aquarium an, was Flossen hat.)

Herzlich, Roman
 
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Salü Knutschi,

Das ist wirklich der blasseste von den vier sicheren Herren.
Und ich habe leider nur einen direkt auf der Kamera montierten Blitz, d. h. die Tiere werden direkt angesstrahlt, was der Wiedergabe der Farbe in nächster Nähe nicht dient.
Die Schärfe der Fotos im grösseren Tümpel wird zudem durch die ungeheure Zerkratztheit des mehrere Jahrzehnte alten Aquarienglases beeinträchtigt. Sollte es schon lange auswechseln, aber ich scheue den Aufwand …

Anbei einer der orangeren Herren:
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Herzlich, Roman
 
Salü zäma,

Die Alten sollen – wollen eher nicht – auch noch aufs Bild:
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Unsere Trauermantelsalmler (Gymnocorymbus ternetzi) gehören auch zu denen, die an der Scheibe nach mir mit den Mückenlarven oder der Futterbüchse Ausschau halten – und sich verdrücken, sobald sie die Kamera bemerken.

Bei den Posthornschnecken setze ich immer mehr auf die naturfarbenen und gebe die rosa gefärbten mit den weissen Häuschen ab:
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Herzlich, Roman
 
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Salü Thomas, salü zäma,

Weil ich zu den letzten handyfreien Neandertalern gehöre, habe ich für die obigen Bilder ab den Läusen meine EF-S-60-mm-Linse von Canon benutzt. Im Rucksack oder in der Jackentasche habe ich jeweils eine ebenfalls etwas angejahrte Canon Powershot.

Herzlich, Roman
 
Salü zäma,

Der dritte seltsame Gast innert drei Tagen, auf der Schwimmpflanzendecke (Hornblatt, Indisches Nixkraut, …) herumwandernd – oder immer derselbe, falls er es hartnäckigerweise jeden Tag von einem 1 Meter weit entfernten Blumentopf ins Aquarium zurück schafft. Als Tausendfüssler ist er ja gut zu Fuss.
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Herzlich, Roman
 
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