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Welcher Filtertyp darf es sein?

Dieses Thema im Forum "Technik und Einrichtung" wurde erstellt von mc.emi, 26. Februar 2018.

  1. mc.emi

    mc.emi

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    Hallo zusammen

    Ich habe seit etwas mehr als 10 Jahren ein 240L-AQ mit einem Eheim-II-Aussenfilter (war nicht zufrieden), darum später ein JBL-Aussenfilter. Läuft alles soweit so gut. Nur geht es mir sowas auf die Nüsse, jede Woche diese mikrigkleinen Vor-Filter-Schwämchen, die den mechanischen Dreck auffangen, auszuwaschen! 1x im Jahr eine grosse Putzaktion, die meinetwegen einen halben Tag in Anspuch nähme, wäre OK; aber die kleinen Filter/Dreck-Schwämchen so oft reinigen, weil sie einfach zu klein dimensioniert sind, geht mal gar nicht. Hintergrund: Bei mir saugt der Aussenfilter über dem Boden ab, d.h. da wird alles mögliche eingesaugt (Vorteil: Der Boden ist immer schön sauber, aber eben: Ich muss ständig diese Schwämchen reinigen).

    Nun denn, für dieses Jahr steht ein neues 480L-AQ an, und da muss was anderes her als diese Aussenfilter. Ich habe gegoogelt und Foren gelesen, dennoch bleiben einige Fragen offen. Und da möchte ich mich an euch wenden, die den einen oder anderen Filtertyp betreiben und was dazu sagen können. Eckdaten für den zukünftigen Filter sind:
    - 1000L/h Umätzung
    - muss leise sein!
    - Süsswasser-AQ mit hauptsächlich/voraussichtlich Neons, ein paar Panzerwelsen und Amanogarnelen

    1. HMF:
    Das kommt für mich nicht in Frage, da das AQ nur 50cm tief und von 3 Seiten einsehbar ist und im Wohnzimmer einen dekorativen Zweck haben muss.

    2. Technickbecken unter dem AQ:
    Das ist das, womit ich mich bis jetzt am besten anfreunden konnte, und unter dem AQ habe ich ja mehr als genügend Platz. Rohrleitungen: Zufuhr, Ablauf, Notablauf. Damit's nicht gurgelt und tönt, habe ich unterschiedliche Methoden gehört; hier die zwei, die in die engere Wahl kommen:
    a) Zwei Abläufe, wobei einer leicht angestaut bleibt, und der andere nur ganz wenig das "Rest-Wasser" abführt. Letzterer kann auch mit/als Notablauf kombiniert sein. Frage: Wie gross (Innendurchmesser) müssen diese beiden Abläufe sein für 1000L/h?
    b) der Durchmesser des Ablaufs wird so gross gewählt, dass da nichts mehr gurgelt. Wie gross müsste der sein? und besteht die Gefahr, dass es dann dafür "plätschtert"?

    3. Innenfilter
    Grosser Vorteil: Keine Verrohrung und keine Auslaufgefahr. Grosser Nachteil: Technik im(!) Becken und Optik-Probleme wie beim HMF.
    - Der AQ-Verkäufer vor Ort schwört auf (s)eine Innenfilter, bestehend aus einem rechteckigen Kasten: Oben gelangt das Wasser über einen Kamm auf einen Filterschwamm, darunter dann Siporax etc. und nochmals darunter eine kleine Förderpumpe, die das Wasser zurück ins AQ fördert. Anscheinend sehr leise :) Er meinte, dass ich den oberen Schwamm 1x pro Monat auswaschen muss, und dass das supereinfach ist. Ich zweifle, denn der oberste Filterschwamm, der den Dreck auffängt, ist nicht grösser als der meiner Aussenfilter (er zeigte mir einen Innenfilter, den er für ein 480L-AQ angemessen findet).
    Hat hier jemand Erfahrung mit solchen Innenfiltern? Habt ihr solche, die nur oben absaugen oder auch welche kombiniert mit Teil-Bodenabsaugung?
    - Ich habe von Aquarianern gelesen, dass sie von Fessler-Innenfiltern begeistert sind. Ich finde aber keine Fotos etc., wie dieser Aufgebaut ist, noch warum die Benutzer so begeistert sind.

    Ich habe die Filtertypen extra numeriert, dass man auch antworten kann, wenn man nur zu einem etwas weiss. Danke schonmal im Voraus für Erfahrungsbeiträge, Inputs etc.

    Viele Grüsse
    Emanuel
     
  2. Thomas Hürlimann

    Thomas Hürlimann

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    Hallo Emanuel

    HMF magst du nicht, aber ok, wie wäre es mit einem Klotzfilter? Ist nicht so Raum nehmend wie ein HMF, schon gar nicht so klobig,wie ein Juwel-Kasten, aber meiner Meinung nach sehr effektiv, ruhig, locker mit einem 1000 Liter Powerhead zu betreiben und funzt bestens. Aber, ich denke, ein ganzes Jahr Laufzeit geht da nicht,

    oder doch?

    Gruss

    Thomas
     
  3. knutschi

    knutschi

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    Hallo Emanuel,

    Ich bring mal noch den Mehrkammerinnenfilter (MKIF) ins Spiel. Wird in anderen Foren als sehr wartungsarm mit langer Standzeit empfohlen. Wenn man ihn aus Schwarzglas kleben lässt, gibt es auch kein optisches Problem. Eigentlich ist er vergleichbar mit einem Technikbecken IM Aquarium.
     
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  4. sunrider

    sunrider

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    Hallo Emanuel

    Ich bin gerade in der selben Situation.. 350l Becken, von drei Seiten einsehbar und möchte keinen Aussenfilter. Die Mehrkammerfilter im Becken haben aus meiner Sicht hat auch eine sehr kleine Oberfläche, was den ersten Teil angeht (grober Schmutz). Vergleichbar mit dem Aussenfilter. Ansonsten finde ich sie schon attraktiv..

    Ich tendiere aktuell zu einem HMF, halbkreisförmig mittig an der Rückwand. Mit einer schwarzen Matte sollte der mit der Zeit im Hintergrund verschwinden, ev. bepflanze ich ihn noch etwas, oder stelle eine grosse Wurzel davor. Ist meiner Meinung nach auch hübscher als ein Klotzfilter, wenn auch etwas mühsamer zum Ausbauen.
    Da verschwindet auch der Heizstab o.a. Technik gleich dahinter.

    Habe bisher auch nur Erfahrungen mit Klotz- und HMF, bin somit auch gespannt auf die Rückmeldungen. Auch zur Thematik Kamm vs. Bodeneinlass würden mich Erfahrungen und Tipps freuen.

    LG Lukas
     
  5. duese

    duese

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    Hallo hallo

    Für mich ist klar, Technikbecken Nr.1 Mehrkammerinnenfilter Nr. 2 alles andere nein. HMF im Becken? Nein danke, nie wieder, diese Sauerei wenn du diesen mal reinigen musst. Dazu verbleibt der ganze Abfall im Becken. Ich reinige bei mir im Filterbecken und beim Mehrkammerinnenfilter jede Woche das oberste Filtervlies. So bleiben die unteren Filtermedien grösstenteils frei von grobem Schmutz und halten ewig. Ich hatte x Becken mit HMF ist alles schön bepflanzt und du musst die Matte reinigen... dann darfst du alles schöne Moos wieder abreissen oder gleich die Matte ersetzen.
    Dazu sollte mann auch einen Filter nicht vergammeln lassen. Der gröbste Schmutz sollte immer mal wieder entfernt werden.

    Gruss Dominik
     
  6. mc.emi

    mc.emi

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    Hallo zusammen

    Danke für Eure Mühen. Ich möchte eigentlich keine weiteren Vorschläge für mögliche Filter - da habt ihr mich falsch verstanden - ich möchte Erfahrungen zu den beiden genannten Filter, resp. Antworten zu den gestellten Fragen.

    Danke
    Emanuel
     
  7. Bruno Hauri

    Bruno Hauri

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    Salü zäme

    Emanuel, Du wirst hier sicher verschiedene Tipps erhalten so wie sie auch in verschiedenen Foren angepriesen oder diskutiert werden.

    Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten. Ich betreibe ein grosses 500 Liter Technik-Becken für mein 1600 Liter Wohnzimmerbecken und Eck-HMF's in meinen im Keller stehenden Welsbecken. Die ganze Filterung hängt sicher einerseits vom zur Verfügung stehenden Budget sowie der Sicherheit und dem zu pflegenden Biotop ab. Bis vor ca. 2 Jahren betrieb ich auch noch zwei Eheim-Aussenfilter, welche mir 10 Jahre lang einen unproblematischen Betrieb gewährleistet haben. Sprich ich war sehr zufrieden damit. Aufgrund häufiger und zum Teil langer Stromausfälle in unserer Gemeinde habe ich beschlossen, keine Topf-Aussenfilter mehr zu betreiben. Ich hatte nie Probleme mit Ihnen. Und trotz der Pflege von Panaque's im Becken hatte ich einen Reinigungsintervall von ca. 2 Monaten. Jedoch hegen diese Filter den Nachteil eines geschlossen Systems, in welchem die nützlichen Bakterien bei einem Stromunterbruch nach ca. 2 Std. den Geist aufgeben. Und beim Wieder-Anfahren gelangt dann die ganze abgestorbene Masse in's Becken und die Fische werden gehimmelt. Das ist mir zum Glück nie passiert. Für ein 500 Liter Becken wäre mir ein Technik-Becken zu teuer und in meinen Augen nicht nötig. Für einem Besatz wie Du ihn Dir vorstellst, sehe ich keinen Sinn darin. Ein Technik-Becken unter dem Aquarium muss gut überlegt sein. Das Becken muss auch mal gereinigt werden und der Zugang dazu ist unter dem Aquarium nicht gerade optimal. Ich wollte das zuerst auch so machen, bis mir mein damaliger Aquarienbauer davon abriet. Und ich bin ihm heute mega dankbar dafür. Ich betreibe mein Technik-Becken im Keller mit einwandfreiem Zugang und einem Sanitärbereich daneben. So geht die ganze Putzerei leicht von der Schulter. Wenn ich daran denke, welchen Aufwand ich betreiben müsste, wenn das Technik-Becken unter dem Aquarium stehen würde... Nein lieber nicht. O.k. mein Besatz spricht natürlich nicht gerade für eine lange Standzeit in der ersten Kammer ohne Reinigung. Für mich würde in Deinem Becken gerade ein halbrunder HMF in der Mitte der Rückwand Sinn machen. Diese Dinger haben ewige Standzeiten und kosten praktisch nichts. Entweder werden diese mit einem oder zwei Lufthebern oder einer Kreiselpumpe betrieben. Ich hatte Welsbecken mit weit über 100 Tieren in 100 Liter Wasser und musste meine Eck-HMF's vielleicht alle zwei-drei Jahre reinigen. Und wenn die Rückwand und die Filtermatte schwarz gewählt wird ist der Filter kaum mehr zu sehen. Einen kleinen Nachteil können diese aber in Pflanzenbecken haben. Wenn sie lange nicht gereinigt werden, sind es ziemliche Nährstoff-Zehrer und schlecht für die Pflanzen. Aber wenn Du das nicht willst, dann erübrigt sich eine Diskussion darüber. Wie Du selber schreibst ist auch ein zu sehender Innenfilter optisch nicht der Hingucker.

    Ich kann Dir nur die Variante a) mit zwei Abläufen empfehlen. Dazu wird noch ein Nadelventil gebraucht (teuer), um den Wasser-Durchlass im tiefer sitzenden Ablauf zu regulieren. Nur so kann genau Eingestellt werden, dass im zweiten Ablauf nur wenig Wasser fliesst. Das Ablaufrohr bleibt so mehrheitlich offen, es reisst keine Luft mit und erzeugt auch absolut keine Geräusche. Ich würde zwei 40 mm Rohre empfehlen und ein 32 mm Zulauf. Das ganze wird in einem Überlaufschacht verbaut. Bei Variant b kenne ich mich nicht aus und würde ich auch nicht empfehlen. Denn dann gibt es auch keinen Not-Überlauf wenn etwas verstopft. Wie gross der Durchmesser eines einzelnen Ablaufrohres sein müsste könntest Du aber vorher testen indem Du Eine Tankverschraubung und ein Standrohr in einen Plastikbehälter einbauen würdest. Dann der genannte Durchsatz von 1000 Ltr./Std. = 16 Ltr./Min aus einem Eimer in den Plastikbehälter schütten (das ganze am Besten in der Badewanne) und hören ob etwas gurgelt.

    Zu Innenfilter in Glas- oder Kunststoffausführung kann ich nicht aus eigener Erfahrung berichten.

    Wie Du siehst, liegt die Entscheidung letztendlich bei Dir alleine. Hoffe trotzdem, Dir einen Denkanstoss geliefert zu haben, der Dir in der Entscheidungsfindung hilft.

    Freundliche Grüsse
    Bruno
     
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  8. mc.emi

    mc.emi

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    Hallo Bruno

    Danke für deine Antwort! :) Danke auch für das Teilen deiner wertvollen Erfahrungen. Mein "Technikbecken" würde modular aus Rako-Kisten bestehen (kostengünstig, und einfach einzel rausnehmbar um im Garten zu reinigen) - ich frage mich, warum da noch niemand drauf gekommen ist: weil ich falsch denke, oder weil es zu simpel wäre?
    Ja, halbrunder HMF wäre das, was ich mir am ehesten(!) noch vorstellen könnte im(!) AQ. Aber das gäbe eine Kompromisslösung mit Rückwand etc. - daher die Überlegung/Frage mit der Erfahrung eines Innenfilters (ist ja nix anderes als ein HMF mit/ohne Siporax/Biobälle/.. aber mit Kunstoffwand) und genau diese Kunstoffwand, könnte man bepflanzen oder kaschieren und würde bei einer Reinigung nicht "zerstört" werden wie bei einem reinen HMF.
    Ok, dann bleibe ich beim Gedanken mit 2 Abläufen. Ja, "testen" wäre schön, habe aber noch keine entsprechende Pumpe... Wie kommst du auf die 2x 40mm? Ist das ein Bauchgefühl oder hast du (negative) Erfahrungen gemacht mit kleineren Durchmesser für meine Grössenordnung?
    ps: Sagen wir mal ich bezahle 500.- mehr für eine Lösung, die mich 10 Jahre lang zufrieden stellt, dann sind mir das gerne 50.-/Jahr wert! :) Ich schaue schon, was was kostet, aber ich muss nicht auf den letzten Drücker den Rappen drehen. Ein AQ ist für mich ein Hobby: Entweder leiste ich es mir, oder dann lasse ich es gescheiter sein = Ich muss ein AQ nicht aus einem Zwang haben (wie z.B. Essen kaufen in der Migros).

    Hat jemand einen Innenfilter im Einsatz und kann was über Handhabung sagen?

    Danke & guet n'8
     
  9. Bruno Hauri

    Bruno Hauri

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    Salü Manuel

    Ob das billiger kommt als ein Technikbecken mit verschiedenen Abteilen aus Glas bezweifle ich. Einzelne Rako-Behälter (Idee nicht schlecht) müssten ja irgendwie gekoppelt werden. Wie stellst Du Dir das vor? Eventuell ein Skizze vorhanden?

    Für's Testen brauchst Du keine Pumpe. Ich denke Du wärst sicher in der Lage 10 Liter Wasser aus einem Eimer in ca. 40 Sek. in ein Testbecken mit Standrohr zu füllen und so einen Versuch zu wagen (für eine Ein-Rohr Lösung). Versuch mal 10 Liter Wasser in 40 Sek. in ein Lavabo zu schütten und zu hören ob da was gurgelt? Die Dimension des Lavabo-Abfluss-Rohres siehst Du ja. Damit ist unter Umständen auch eine Beurteilung möglich ohne einen grossen Versuchsaufbau zu benötigen.

    Und nein, ich habe keine negativen Erfahrungen mit kleineren Durchmessern für zwei Abläufe, weil ich das ganz einfach nicht besitze. Du könntest allenfalls auch 32 mm Rohre verwenden. Du brauchst aber so oder so einen Ueberlaufschacht mit Kamm am oberen Ende in welchem die zwei Abläufe montiert sind. Ob da nun 32er Rohre oder 40er Rohre verbaut werden spielt in meinen Augen Platztechnisch eine untergeordnete Rolle. Und Kostentechnisch gibt es wahrscheinlich keinen grossen Unterschied.

    Abgesehen davon haben wir hier im Technik-Bereich auch einen Thread über meine Erfahrung mit Vlies (Vliesfilter). Schau Dir das mal an. Dazu den Rollermat. Dieser Rollermat würde am Eingang der Filterung eingebaut und würde die nachgeschaltete Biologie schonen. Der ganze anfallende Mulm wird vom Vlies aufgenommen. Das Einzige was Du noch zu tun hättest wäre ab und zu die Vliesrolle auszutauschen, wenn sie aufgebraucht ist. Die Biologie dahinter würde wahrscheinlich während Jahren keiner Reinigung unterzogen werden müssen. Hier würde ich den Vorteil mit einem Rakobehälter sehen. Ein Rollermat, welcher in einem Rakobehälter steht in welchem auch die Biologie eingebaut werden könnte.

    Bitte bei Unklarheiten einfach weiter fragen.

    Freundliche Grüsse nach Winterthur
    Bruno
     
  10. mc.emi

    mc.emi

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    Hallo

    Ja, Rollvlies, ich hab's gelesen gehabt und gefällt mir gar nicht (Bauchgefühl).

    Da ich ein Gestell aus Aluprofilen mache, bin ich frei in der Aufteilung, Höhe etc. Passt mir mal etwas nicht, ist das kein Problem, ich verschiebe einfach die Tablare oder nehme sie ganz raus oder mach ein weiteres rein - fast beliebig nach Lust und Laune.

    Skizze: Das ist so, was ich mal als Idee hatte: 1 = 60L-Regentone mit Vortexwirkung, d.h. der mechanische Dreck wird hier zu Boden gehen (Prinzip bekannt aus Filtern für Biotope). Ansonsten hat's hier nichts drin. 2 = externer HMF (ja man kann von "extern" halten, was man will) hat aber immerhin bis 2000cm2 Filterfläche (Skizze enthält noch falsche Höhe). 3 = Klarwasserkiste (Trennwand fehlt in der Skizze) ein Teil ist fürs Wasser für die Pumpe, den anderen Teil leer und dient im Falle von "zu viel Wasser" als Auffangbecken (resp. wenn die Pumpa mal still steht (wegen Wasserwechsel) das noch im Kreislauf befindliche Wasser auffangen kann. ps: Da ich eine eigene AQ-Steuerung programmiere, kann ich jeden Wasserpegel überwachen und ggf. die Pumpe ausschalten oder was auch immer.
    Foto: Das entspricht der Kiste 2 von oben, und ist mal so, was ich mal aus Zeitvertreib im Dezember/Januar gebastelt habe. Gefällt mir eigentlich ganz gut, weil ein solcher Filter einfach rausgezogen und gereinigt werden kann :)

    Mir gefällt das modulare System an der Sache: Ein Glas-Technikbecken nimmt man nicht einfach so schnell raus oder wurstelt was drin rum; eine solche Regentonne oder eine dieser Rako-Kiste schon: Wasser drin ablassen und einfach rausziehen. Sollte das nix werden, dann habe ich halt vielleicht 150.- in den Sand gesetzt. Naja.

    Grüsse
    Emanuel

    IMG_2401.JPG IMG_2400.JPG
    ps: Ich bin natürlich (noch) offen für Verbesserungsvorschläge
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2018
  11. Bruno Hauri

    Bruno Hauri

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    Danke dass Du deine Idee mit uns teilst. Jetzt kann auch ich mir ein Bild machen wie Du schlussendlich zu filtern gedenkst. Die Anordnung der Matten im Rako-Behälter erinnert mich stark an eine Ausführung die Markus vor Jahren hier vorstellte und bietet genug Filterfläche für ein 450 Liter Becken. Das ganze Prinzip finde ich Cool. Achte einfach darauf, dass Du genug Reserve einplanst. Bei Deiner Beckengösse dürften beim Abschalten der Pumpe ca. 15- 20 Liter Wasser vom Aquarium in den Reservebehälter zurück fliessen.

    Da muss ich Dir recht geben. Darum habe ich meinen Filter auch nicht unter dem Aquarium. Mit diesen Plastik-Behälter stellt das kaum ein Problem dar.

    Freundliche Grüsse
    Bruno
     
  12. mc.emi

    mc.emi

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    Ok, ich denke, da kommt wohl nix mehr an Infos. Ich fasse kurz zusammen, was zu meinen zwei genannten Filtern an Erfahrungswerten gekommen ist:
    - Eine Person findet: Technikbecken ist vorzuziehen, allerdings ist der Preis für ein 450AQ etwas unverhältnismässig.
    - Für einen Fluss von 1000L/h wird ein 40mm-Abflussrohr und ein 32mm-Zuflussrohr empfohlen (plus zusätzlicher Notablauf). Ich persönlich finde das gefühlt etwas gross dimensioniert, aber da es nur ein einziger Erfahrungswert gab (ich hoffte auf mehr Antworten), werde ich das mal wohl selber praktisch auslittern/testen müssen.

    Ich gehe davon aus, weil keine Erfahungsmeldung bezüglich Innenfilter (in Box) gekommen ist, dass sowas niemand verwendet - vielleicht hat das auch seine Gründe? - nun ja...

    Danke den beiden Person für Ihre Erfahrung und wünsche noch allen einen schönen Abend.
     
  13. Bruno Hauri

    Bruno Hauri

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    Auf die schnelle noch in einem anderen Forum gefunden:

    Als Faustformel gilt für drucklos ablaufende Wassermengen:

    32er Durchmesser 900Liter / Stunde
    40er Durchmesser 1200 L/h

    Ich kann es nicht bestätigen, aber hoffentlich hilft's. Allenfalls kannst Du auch einen Aquarienbauer nach den Rohrdimensionen fragen. Ich habe heute mal meinen damaligen Aquarienbauer per e-mail angeschrieben. Der sollte sich damit auskennen. Ich werde die Antwort hier kundtun. Und ich versichere Dir, der Mann versteht etwas von Aquarienbau.

    Freundliche Grüsse
    Bruno
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2018
  14. Bruno Hauri

    Bruno Hauri

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    Mein Aquarienbauer hat auf meine Frage umgehend reagiert. Die Ablaufrohre sollten tatsächlich 40mm Durchmesser haben. Beim Zulauf reicht ein 20 mm Rohr. Hoffe das hilft Dir.

    Freundliche Grüsse
    Bruno
     
  15. mc.emi

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    Hey Bruno :)
    Wow, super und vielen Dank für deine Bemühungen!!! Ich muss mich mit diesem Thema wohl noch etwas beschäftigen, sowohl Internet-Recherche als auch experimentell in der Badewanne.
    Danke nochmals und ich wünsche dir dann bald ein schönes WE
    Emanuel

    ps: ich habe ein E zu beginn meines Namens ;-)
     
  16. Bruno Hauri

    Bruno Hauri

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    Salü Emanuel

    Sorry wegen Deinem Namen. Habe wahrscheinlich etwas übersehen.

    Freundliche Grüsse
    Bruno
     
  17. Bruno Hauri

    Bruno Hauri

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    Es würde mich interessieren, ob Du mit Deiner Filterung einen Schritt weiter gekommen bist.

    Du darfst hier gerne Deinen Aufbau kommentieren. Bilder werden ebenfalls gern gesehen.

    Freundliche Grüsse
    Bruno
     

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