Unser «Inlesee» im Lauf der Zeit

Salü zäma,

Noch eine Winzigkeit aus unseren «Inle-Seen», diesmal aus dem kleineren:
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Und eine wackere Schwimmerin aus dem grösseren «Inle-See»:
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(Als dies noch der «Paranà» mit u. a. Roten von Rio war, hätte sie dies nicht ungestraft getan, aber die jetzigen Fische finden die Läuse gar nicht lecker.)

Herzlich, Roman
 
Salü zäma,

Letzten Sonntag habe ich beim Wasserwechseln sechs Minifischlein aus dem grösseren «Inle-See» geschöpft, so klein, wie ich noch nie welche gesehen habe, kleiner jedenfalls als frisch geschlüpfte Oryzias wowrae. Mal sehen, was das wird. Möglich ist: Danio erythromicron, Sawbwa resplendens, Physoschistura mango, Yunnanilus cruciatus und Yunnanilus brevis. (Vermutlich eher den kleineren Sorten angehörig, aber Danio erythromicron sind mir so winzig auch noch nie untergekommen.)
Derzeit sind sie in einem 1-Kilo-Joghurtbecher mit etwas halb verrottetem Laub, Muschelblumen, ein paar kleinen Blasenschnecken, Liquizell, Microzell, …, wobei ich täglich das halbe Wasser wechsle.
Wenn ich endlich alle halbwüchsigen Oryzias wowrae und Dani erythromicron aus dem Babyfisch-Aquarium raus habe, kommen die Winzlinge dorthin.
Da scheint gerade irgendetwas gefuttert zu werden:
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(Gut 2 mm lang)

Herzlich, Roman
 
Salü, Thomas, salü zäma,

Zunächst mal besten Dank für die Blumen an Thomas.

Im Weiteren ist zu sagen, dass man sich durch das Halten von Tieren, die in den lokalen Hahnenburger passen, einigen Aufwand oder gar Ärger erspart. Dasselbe gilt für die Pflanzen.

Dazu hilft Geduld: es muss nicht alles vorgestern erreicht worden sein, und manchmal gelingt etwas halt nicht.

Das Experiment mit den Sagittaria sagittifolia z. B. zeitigt im Aquarium noch keine befriedigenden Ergebnisse; die Pflanze im Seerosentopf draussen ist denen im Aquarium wachstumsmässig nun um Längen voraus. Und die Nymphoides hydrophylla, von denen ich letzten Herbst Blattstecklinge erhalten habe, üben in einem Kessel immer noch das Wachsen. Immerhin messen die Blätter nun 4 cm statt 1/2–1 cm, aber dem Getümmel im Aquarium möchte ich sie noch nicht aussetzen. (Und je länger ich die Pflanze beobachte, desto mehr schwant mir, dass man mir N. aquatica angedreht hat, statt N. hydrophylla. Ist auch nett, gehört aber nicht in den Inlesee.)

Herzlich, Roman
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Roman
Ist jetzt hier eigentlich der falsche Ort, wollte dir trotzdem berichten, dass mein Juwel Bioflow Super, bestens funktioniert, mit dem kleinen Aquael Pat Mini im Duett. Und ich dank deiner Hilfe von 6500 Blaulicht auf 4000 Kelvin wechselte und seither viel, viel weniger Algen habe.
Freue mich immer über Berichte aus dem Inle-See, wobei, es sind ja mehrere Inle-Seen :)
Gruss
Thomas
 
Salü zäma,

Inzwischen habe ich aus dem grösseren der «Inle-Seen» ein Dutzend Minifischlein in den Babyfischtümpel umgesetzt, und die ältesten zeigen sich nun allesamt in Rot, wobei mich dünkt, dass einige kürzere Schwänze haben als die anderen. Rot könnte darauf hinweisen, dass es sich um Quersteifenzwergbärblinge handelt, was für uns leider nichts Neues wäre. Aber warten wir mal ab.
Anbei der Versuch der Vorstellung von zwei der ältesten Exemplare (mit der kleinen Kamera, weil man die Tiere, wenn sie nicht an der Wasseroberfläche schwimmen, mit der Makrolinse im Vallisneriendickicht kaum mehr erwischt):
2025-07-30_unbek.jpg

Herzlich, Roman
 
Salü zäma,

Unser grösserer «Inle-See» gut ein Jahr nach dem letzten Bild mit den Versuchen einer biotopgerechten Bepflanzung (Indisches Nixkraut – gedeiht –, Sagittaria sagittifolia – bös am Schwächeln –, Nymphoides hydrophylla – kommt langsam –, Muschelblumen – wuchern – und Rotala rotundifolia – klein, aber lebt. Einen Teil der früher aquarienfüllenden Anubie – beliebt als Aufenthaltsort der Fische – lasse ich wohl, ausser die Nyphoides beginnen zu wuchern. (Hätte noch welche in Reserve.) Die paar alten Cryptocorynen stören auch nicht gross.
Am Fischbestand vielleicht auffällig: die Trauermäntel habe ich abgegeben, nachdem mir eine der Damen letzthin den ersten aus dem Babyfischbecken umgesetzten Querstreifenzwergbärbling von mehr als 1 Zentimeter Länge und anderthalb Zentimenter Breite gefressen hat, kaum war er aus dem Netz geschwommen. Er überlebte etwa zwei Sekunden oder zwei Schluckbewegungen … Das war natürlich nicht so gedacht. Ich wusste zwar, dass die Trauermäntel Stechmückenpuppen und Weisse Mückenlarven verschlingen, aber dieser Fisch war schon ein anderes Kaliber.
Ansonsten sind die alten Fische drin: Petruichthys brevis, Yunnanilus cruciatus, Sawbwa resplendens, Danio erythromicron, Physoschistura mango.
2025-09-09_Inle-See_gross.jpg

Herzlich, Roman
 
Salü zäma,

Die Trauermäntel haben offenbar zwar ein grosses Maul, aber oben sollte es für den armen Querstreifenzwergbärbling bei der Breite trotzdem Millimeter und nicht Zentimeter heissen.
Man sollte die Texte nochmals lesen vor dem Senden …

Herzlich, Roman
 
Salü zäma,

Seit Ende Juli habe ich zwei Dutzend junge Fische aus den Babyfischtümpeln in die beiden «Inle-Seen» zurückgesetzt, leider alles Querstreifenzwergbärblinge. Babyfischtümpel in der Mehrzahl, weil ich zwischenzeitlich den kleineren der Fensteraquarienwürfel zu einem zweiten solchen umfunktioniert habe, weil im ersten zwei Wochen lang einer der grössten Querstreifenzwerge sich nicht herausfangen liess und zu befürchten war, er könnte die Neuzugänge als Futter ansehen.
Im zweiten Babyfischaquarium scheint sich einer der Fische erstmals als Nichtquerstreifenzwerg zu entpuppen: 1 cm lang, nicht rot, ohne Punkt an der Schwanzwurzel. Er/sie ist zwar schwierig zu fotografieren, aber mich dünkt, die Flossen sprechen für eine Nacktlaube. (Im Hintergrund der bislang wenig ansprechende Versuch, Moos in einem Netzbeutel anzusiedeln).
2025-10-14_Jungfisch.jpg
(Wenn ich dieses Bild betrachte, beschleicht mich der Gedanke, dass Netz und Fisch dieser Grösse vielleicht nicht die schlauste Kombination ist.)

Herzlich, Roman
 
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