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Suche Tipps und Tricks zur Vermehrung und Zucht von L Welsen

Dieses Thema im Forum "Haltung: Fische" wurde erstellt von Gomes1234, 12. Juli 2015.

  1. Ändu

    Ändu Moderator

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    Hallo Gomes

    Es zwingt dich niemand, hier zu bleiben. Du findest bestimmt irgendwo einen Ort, wo du zu lesen bekommst, was du lesen willst. Aber erwarte nicht, dass sich das ganze Forum deinen Bedürfnissen anpasst.

    Ok, afrikanische Barsche (es sind übrigens Buntbarsche und es wäre noch gut zu wissen, ob du von den Buntbarschen aus den Grabenseen sprichst) sind hier sicher nicht relevant, weil das nicht gerade die klassischen Weichwasserfische sind, wie du sicher weisst. Und in Südamerika gibt es bestimmt auch den einen oder anderen Buntbarsch, den man ihn etwas härterem Wasser nachziehen kann, aber man kann deswegen sicher nicht gleich alles in denselben Topf schmeissen!

    Solange du weiterhin von Leitungswasser schreibst, diskutiere ich mit dir sicher nicht weiter. Entweder nennst du konkrete Wasserwerte oder wir lassen es bleiben, ok? Aber weil du ja eh schon alles weisst, ist eine Weiterführung der Diskussion auch nicht nötig. Weshalb suchst du dann hier überhaupt nach Tipps?

    Gruess, Ändu
     
  2. Gomes1234

    Gomes1234

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    Noch einmal für alle besserwisser hier drinn.
    Ich poste jetzt einen Link der anzeigt was für Wasserwerte ein L46 zum beispiel braucht..
    Ich denke nicht dass GH und KH wert bis 16, 13 weiches Wasser ist ?

    http://www.l46.de/Haltung/haltung.html

    Ich möchte nicht bestätigt werden, aber es nervt mich dass ihr alle das Gefühl habt als wäre nur das richtig was ihr denkt.

    Postet eure Meinungen BITTE auf Wels züchter gruppen und dann wollen wir ja sehen was ihr für eine Diskusion anstiftet..

    Leitwerte der Welszüchter von denen ich bisher die Antowort bekommen habe dass Osmose nicht nötig ist sind : GH 15 KH 10 PH 7,6.
     
  3. Wasserratte

    Wasserratte

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    Hallo Gomes

    Genau, alle die hier im Forum schreiben haben keine Ahnung...
    Dann lieber Gomes frage ich mich was du hier machst. Ich glaube hier hat sich jede weitere Diskussion erübrigt. Du pickst dir genau das raus, was du hören willst. Ist ja auch in Ordnung, aber dann musst du nicht erst fragen, wenn du nur antworten akzeptierst die du erwartest...

    Und ein Besserwisser ist jemand, der alles besser weiss wie die anderen, oder? Dann schau mal wie du dich hier in diesem Forum verhältst...

    Und noch was am Rande: Begrüssung und Verabschiedung ist auch eine Frage des Charakters, aber da darf man im Internet nicht wirklich zu viel erwarten.

    Viele Grüsse und weiterhin viel Spass beim Picken
    Stefan
     
  4. Angel

    Angel

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    Hallo Gomes

    Schlage vor, dass Du Dein Anliegen aber bitte auch Deine Behauptungen auf L-Welse.com wiederholst. Vergiss nicht die L600 und L236 ebenfalls zu erwähnen. ;)

    Die einen oder anderen dort haben mittlerweile Aquarienpopulationen, die sich in etwas härterem Wasser nachziehen lassen. Ob diese sich jedoch über Deine pauschalen Aussagen begeistern können sei mal dahin gestellt. Hier bringt es nix darüber zu diskustieren, da Du die Fragen nicht beantworten konntest.

    Liebe Grüsse

    Angel

    Ps. Einer der den Keller voller Wels-Zuchtgruppen hat wird immer wieder mal eine darunter haben, welche sich auch bei härterem Wasser nachziehen lässt. Du hast gerade mal zwei Gruppen und Du fragst, wie Du die Zuchtchancen erhöhen kannst und sprichst Dich dann derart gegen weiches Wasser aus.. vielleicht siehst Du nun die fehlende Logik dahinter.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Juli 2015
  5. Sugus

    Sugus Administrator Moderator

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    Hallo Patrick

    Definiere doch bitte "Leitungswasser"...

    Hintergrund:
    Die Wasserwerte sind abhängig von:
    - Bodenbeschaffenheit (kalkhaltig, Stein, Mischform, teilweise Salz, Boden kann auch Gebirge sein)
    - Flüsse/Seen und die Bodenbeschaffenheit wo das Wasser auf dem Weg überall vorankommt
    - Einfluss von Regenmenge (auch wenn es überall gleichmässig regnen würde, verteilt sich das Wasser nicht gleichmässig)

    Nun gibt Es Orte wie die Stadt Zürich die
    - Wasserentnahme hauptsächlich aus dem See
    - Wasserentnahme eher weniger vom Grundwasser
    betreiben.
    Dennoch können die Wasserwerte, je nachdem wie das Wasser verschnitten wird von Quartier zu Quartier und diversen Gegebenheiten (Jahreszeit, Grundwasser- /Seespiegel) variieren.

    Andere Orte wie beispielsweise im Zürcher Oberland haben teilweise sehr hartes Betonwasser Mit GH-Werten jenseits 30 dGH.

    Es gibt somit nicht ein "Leitungswasser", die Wasserwerte des Leitungswassers können sich selbst regional innerhalb eines Quartiers stark unterscheiden.

    Während das Tessin beispielsweise sehr weiches Leitungswasser hat, ist das in der Nordost-/Mittel-Nordwest-Schweiz meist anders, weil das Grundwasser durch das Juragebirge aufgehärtet wird.
    In Teilen Deutschlands und Österreichs hat das Juragebirge auch noch seinen Einfluss mit eher härterem bis hartem Wasser, andere Teile sind Weichwasser bis Weichstwassergebiete.

    Deshalb nochmals: Die Aussage "Leitungswasser kein Problem, ziehe ich auch Weichwasserfische nach" ist an sich nichts wert wenn man die Wasserwerte nicht nennt bzw. kennt.

    Siehe oben ist "Leitungswasser" eine Aussage ohne Aussagekraft...

    Fische können sich mit der Zeit über zig Generationen ein klein wenig an andere Wasserwerte anpassen, aber deshalb wird aus einem Weichwasserfisch nie ein Hartwasserfisch.

    Erlenzäpfchen sind bei harten Wasserwerten ein Witz oder anders rum: damit man mit Erlenzäpfchen das Wasser weich kriegen würde müsste man ein Aquarium je nach Grösse kiloweise mit Erlenzäpfchen füllen...

    Mit praktisch keinerlei Aussagekraft.

    Oh, dann kann ich mir ja die Themen "osmotischer Druck" und "Schäden von Fischorganen bei Falschhaltung" bei Fischen ja ersparen. Gottseidank, das wäre ein langer Text geworden...

    Weil Du Dich auf Aussagen ohne Aussagekraft verlässt?

    Es bleibt Dir überlassen wie Du vorgehst.

    und

    Ich nenne es Erfahrungswert und nicht "Besserwisserei" oder "nur was ich denke ist richtig". So nach bald 20 Jahren Erfahrung mit und in der Aquaristik hat sich so einiges an Grund- und Hintergrundwissen angesammelt, garniert mit eigenen Erfahrungswerten und den Erfahrungswerten anderer Aquarianer.
    Das ist auch bei vielen anderen langjährigen Aquarianern so. Und: weder die noch ich verdienen etwas daran wenn Du Dir eine Osmoseanlage zulegst. Wir geben auch nicht Tipps aus Spass Leute verschaukeln zu wollen...

    Deshalb meine ich, ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen schreiben zu können:
    Fische sollten so gut wie möglich naturnah gehalten werden. Das umfasst neben einer angepassten Beckengrösse, Bodengrund, Licht, sonstige Einrichtung eben auch die Wasserwerte.

    Das es im Einzelfall auch Fischarten gibt die wesentlich toleranter in Bezug auf die Wasserwerte sind mag sein und es ist durchaus auch möglich Weichwasserfische in Betonwasser nachzuziehen.
    Nur dann stelle ich die Frage: ist die Vermehrung ein Akt der Verweiflung und des Überlebenswillen der Fischart oder kann die Nachzucht unter solchen Umständen mit den gleichen Zuchtieren reproduzierbar wiederholt werden?

    Genau dorthin gehen bei mir bei solchen Aussagen zu den Wasserwerten wie hier beschrieben. Ich sehe solche Aussagen eher kritisch, auch wenn ich selbst bisher noch keine L46 gezüchtet hatte bzw. vor habe welche zu züchten. Ich weiss aber von anderen L46-Züchtern was sie anstellen und wie die Wasserwerte sind. Keiner den ich kenne züchtet L46 bei GH13-16.

    Was Du mit den Informationen machst bleibt Dir überlassen.

    rgds
    rené
     
  6. L46-L333

    L46-L333

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    Träumen

    Träum Süss junger Mann !
    Grüsse Martin
     
  7. Manolo_70

    Manolo_70

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    Hoi Martin

    Cooles Bild:-D

    Stephan Gomes: es wird noch viel geschrieben, wenn der Tag lang ist, glaub mir;-)

    Versuch doch einfach die Parameter vom Herkunftsort so gut wie möglich einzuhalten und nicht was kann ich den Welsen zumuten. Es muss ja nicht alles perfekt sein aber ein KH10 und PH7,6 ist ein schlechter Witz. Auch wenn das geschrieben wird.
    Es gibt einige erfolgreiche Wels-Züchter im Forum und Martin ist einer von denen.

    Gruess
    Manuel
     
  8. L46-L333

    L46-L333

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    Sali Manuel
    Merci für die Blumen!
    Grüsse Martin
     
  9. Bruno Hauri

    Bruno Hauri Moderator

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    Salü Gomez

    Dieser Züchter widerspricht sich selber. Gemäss Herkunft dieser schönen L-Welse beträgt die KH ca. 1 und der Leitwert (wenn Du diesen kennst?) ca. 15 Mikrosiemens. Diese Angaben sind in seinem Link zu finden. Wie man dann diese Welse im harten Wasser züchten kann, ist mir schleierhaft. Aber selbstverständlich darfst Du glauben was Du willst. Ein guter Aquarianer versucht immer den Tieren das best Mögliche zu bieten und nicht das was am billigsten ist.

    Wenn Du schon mal einen toten aufgeschnittenen Neon gesehen hast, der im harten Wasser geschwommen ist, dann weisst Du wovon wir hier schreiben.

    Freundliche Grüsse
    Bruno

    Der Zebra-Harnischwels wurde vermutlich 1989 durch WERNER zum ersten mal eingeführt.
    Durch ISBRÜCKER & NIJSSEN wurde er 1991 als Hypancistrus Zebra beschrieben.
    [SIZE=+1]Herkunft:
    [/SIZE]
    Der L46 stammt aus dem Rio Xingu, zwischen Altamira und Belo Monte. Einem der großen südlichen Klarwasserflüße des Amazonas in Südamerika (Brasilien). Der Xingu fließt durch ein Bett aus dunklem und löchrigem Vulkangestein, in dem viele Höhlen unterschiedlicher Größen entstanden sind, die sich für die Vermehrung verschiedenster Harnischwels bestens eignen.
    [SIZE=+1]Die Wasserwerte dort :[/SIZE]
    Der PH-Wert :
    um 6,5
    Leitwert :
    ca.15?S/cm
    Temperatur .
    bis 32°C
    Karbonathärte .
    ca 1°dh
    Eisengehalt .
    < 0,05 mg/L
    [SIZE=+1]Bemerkung:
    [/SIZE]
    Der L46 Zebra-Harnischwels ( Hypancistrus Zebra )steht in Brasilien auf der Liste der vom Aussterben bedrohter Tiere, und darf nicht gefangen und ausgeführt werden!
    Mehr Info auf www.L46-Forum.de !
     
  10. duese

    duese

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    Hallo Gomes

    Ich muss schon etwas schmunzeln, vor nicht all zu langer Zeit wolltest du noch verzweifeln, wegen (schwangeren ) Schwertträgern…..http://www.aquarium.ch/index.php?threads/56472&highlight=gomes

    Jetzt gibst du hier den Züchter……
    Hast Barsche gezüchtet und andere Fische. Also meine Buntbarsche vermehren sich selber, da braucht es kein Können. Vielleicht meintest du ja SBB, die vermehren sich ja super im harten Wasser ( sorry aber etwas Ironie muss sein ).

    Gomes ich wünsche dir von Herzen viel Glück. Vielleicht bist du ja der eine Züchter der die Aquaristik revolutioniert.
     
  11. Ghost333

    Ghost333

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    Hallo
    kaufe dir doch Zuchtröhren.
    LG Ghost333;-)
     
  12. Gomes1234

    Gomes1234

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    Salü zeme,

    Ich möchte mich hiermit entschuldigen für meine sture sicht in einigen fällen.
    Ich bedanke mich bei den leuten die mir geholfen haben und mir Ihre ansichten auch erklärt haben.
    Eine Antwort wie du brauchst osmose wasser ist aus meinen augen einfach zu wenig.
    Wenn ihr helfen woltet schreibt wieso, weshalb, wieviel usw..
    Ich habe aus mehreren konversationen mitbekommen, das Osmose gut ist, reine Osmose aber tödlich da die Fische keine Mineralien mehr aufnehmen können.
    Osmose wasser sollte immer mit Leitungswasser, das Wasser der Natur aufgemischt werden, da sonst das Risiko hoch ist dass der PH unter 4 sinkt und da einem die Fische über Nacht alle sterben.
    Ich mische jetzt in den Zuchtbecken 70%Osmose mit 30% Leitungswasser, was mir ein KH von 4 und GH von 8 verschafft.
    Im haltebecken der Diskus mische ich 40% Osmose und 60% Leitungswasser : KH 7 GH 12.
    Ebenso füge ich dem Wasser Mineralien hinzu und lasse es ca 12 - 24 Stunden stehen damit das Wasser wirkt und die Gase entweichen können..
    Ich hoffe ihr könnt in zukunft mehr Hilfreiche Tipps geben, mit einer begründung und mit der vorgehensweise statt nur eure Weissheit raus zu lassen..
    Jeder muss sich am anfang finden, nicht nur am Start der Aquaristik sonder mit jeder weiter dazukommenden Art "Fisch" auch.
    Ich wäre auch über einen angemessenem Tonfall einiger User und Admins.
    Danke an Sugus, du hast mir die beste Antwort gegeben.
     
  13. Angel

    Angel

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    Hallo Gomes

    Nun, der Tritt ging wohl an mich... was ich hier schreibe ist einerseits für den Threadersteller aber vorallem auch für die Mitleser gedacht. So oder so versuche ich sachbezogen zu bleiben aber manchmal fällt dies auch mir schwer... als unangemessen empfand ich es jedoch nicht, insbesonders aufgrund Deiner Argumentation.

    Reines Osmosewasser ist nicht zwingend schlecht... früher wie auch heute noch züchten wir regelmässig damit. Eine meiner Anlagen gibt mir Osmosewasser mit einem Leitwert von 8?S. Das ist zugegebenermassen gar etwas wenig. Ein klein wenig Mineralien dazu und es passt für so manche Salmler, Zwergbuntbarsche und auch für Welse. In deren Ursprungsgewässern haben sie oft einen extrem niedrigen Leitwert von z.B. 20?S... der KH ist in der Regel unter 1. Die meisten Anlagen fördern je nach Leitungswasser in der Regel um die 30?S ... ist also nicht tödlich für unsere südamerikanischen Weichwasserfische sondern für die Zucht oftmals genau richtig. Wer mit reinem Osmosewasser hantiert sollte einen Leitwertmeter haben und etwas Kenntnis bezüglich der pH. Mineralien nehmen die Fische im übrigen auch über das Futter auf. Die Wichtigkeit in einer abwechslungsreichen Fütterung ist somit klar.

    Destilliertes Wasser pur hingegen ist tödlich für Aquarienfische. Vermutlich hast Du dies mit Osmosewasser verwechselt.

    Bei reinem Osmosewasser ist es notwenig einen wöchentliche TWW von mindestens 30% durch zu führen, damit kein Mangel an Mineralien entsteht und der pH-Wert stabil bleibt... keinen Überbesatz, nicht tonnenweise Futter rein schmeissen, welches liegen bleibt und mit pH-senkenden Methoden vorsichtig hantieren... dann besteht kein Risiko für Säuresturz. Um einen Säuresturz zu verursachen muss man schon grobe Fehler machen.

    Hilfreiche Tips zu Osmosewasser hätten wir Dir sofort gegeben, hättest Du Dich anfänglich nicht total dagegen ausgesprochen. Der Vorwurf an uns ist so gesehen nicht wirklich objektiv.

    Liebe Grüsse

    Angel
     
  14. wickedamc

    wickedamc

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    Hoi Gomes

    Ich habe die heissblütige Diskussion mit Spannung gelesen.
    Ich kann die Beiträge gut nachvollziehen, welche für UOA und weicheres Wasser plädieren. Ich war vor etwa 10 Jahren meiner Meinung nach an einem ähnlichen Punkt wie du:

    Ich hatte mir zum ersten Mal L46-Welse gekauft. Der Händler hat mir gesagt, meine Wasserwerte seien überhaupt kein Problem (Werte weiss ich nicht mehr genau, aber es war relativ hartes Wasser) und nach kurzer Zeit sind mir die Welse eingegangen. Ich habe mich an die Aussage dieses Händlers geklammert, da ich aus finanziellen und aufwandstechnischen Gründen nicht zwingend eine UOA zutun wollte. Und ich habe diese Erfahrung schon mehrmals schmerzhaft machen müssen, dass mir im Laden Fische verkauft wurden, welche rein gar nichts in meinem Wasser zu suchen hatten. Und dies obwohl ich in den meisten Fällen mit meinen Wasserwerten Fische kaufen ging. In diesem Forum hingegen, finde ich, kriegt man ehrlich gemeinte zumeist sehr konstruktive Kritik, welche manchmal aber trotzdem nervt, weil man sich nicht gerne von eigenen Wünschen oder Vorstellungen lösen kann ;-)
    Fakt ist aber zmindest bei mir: genau solche ehrlichen Antworten haben mir schon einige Schüsse in den Ofen erspart. Deshalb danke an alle fleissigen Forummitglieder. Zudem finde ich es auch gut, dass einige Züchter wie Martin die Fische nur nach kritischem Hinterfragen abgeben, denn es handelt sich ja schliesslich um Lebewesen.

    Letztendlich ist es für mich mittlerweile aber eine Grundsatzfrage ob man Zuhause in den Aquarien eher weiches oder hartes Wasser hat. Und aufgrund des Wassers (und natürlich einiger weiterer Faktoren) würde ich mich dann entscheiden, mit welchen Fischen ich es versuchen will. Da du die Fische bereits hast, finde ich es toll, wenn du noch etwas am Wasser tust, denn sofern du diese züchten möchtest, bist du sowieso darauf angewiesen, dass sie sich wirktlich wohl fühlen (aber auch sonst schadet es nie). Letztendlich ist meine Erfahrung, dass man ansonsten meistens verliert, was den Fischen dann zu oft das Leben kostet. Umgekehrt habe ich noch kaum von L-Welsen gehört, welche im Auqarium an zu weichen Wasserwerten gelitten haben.

    ich wünsche dir viel Erfolg
    Donat
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. August 2015

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