Seemandelbaumblätter

Da sind wir ja etwas vom Thema abgekommen :D

Praktisch habe ich mit Rooibos auch keine Erfahrung. Hatte das mal in einem Vortrag gehört und ist im englischsprachigen Raum vermutlich etwas bekannter. Bei allen Sachen, die für den menschlichen Verzehr freigegeben sind, würde ich mir persönlich keine Sorgen machen. (Um noch weiter vom Thema abzukommen, man kann eigentlich auch viele "Tees", sämtliche Kräuter: Salbei, Thymina, Minze, und, und, und... auch im Aquarium zur Behandlung einsetzen.)
 
Hallo
ich kaufe meine Seemandelbaumblätter und Futtertabletten für meine L Welse bei Alex auf Tutti.
Die Seemandelbaumblätter bekommt er vom Grosshändler aus Deutschland.

Gruss Johannes
Sali Johannes

Du kannst auch direkt vom Grosshändler beziehen ohne Alex als Zwischenhändler. Bin mittlerweile fündig geworden.
Falls du Interessiert bist, mach mir ne PN

Beste Grüsse

Mathias
 
Auf Temu gibt es sie auch super günstig.
Hab ich auch schon gesehen.

Nur fehlen mir dort die Grosspackungen. Am liebsten würde ich jeweils gleich 10 Kg bestellen, dann ist wieder Ruhe :p
Habe ich gesehen, bin mir aber unsicher was die Qualität angeht
Glaube nicht, dass du da andere Qualität kriegst wie von jedem anderen Grosshändler.

Eigentlich müsste man mal unsere Fachgeschäfter anhauen, ob sie eine Spezial Sammelbestellung machen würden um ihnen wenigstens die Chance zu geben mit den Onlinehändlern zu konkurrieren.

Gruss Thomas
 
ich habe mal gehört das wohl viele Seemandelbaumblätter mit Pestiziden besprüht werden
Wieso sollte man das tun? Hast du Quellen?

Die Baumart hat ja, ausser der medizinischen, eigentlich keine grosse wirtschaftliche Bedeutung oder? Ausserdem, sollte jemand durch SMBB Blätter Verluste im Becken einfahren wär der Lieferanten wohl innert Kürze weg vom Fenster.

Gruss Thomas
 
Hallo Thomas

ich habe das mal in einem Aquaristikbuch gelesen, das ist über 20 Jahre her und in manchen Foren wird das noch thematisiert. Es könnte natürlich wieder so ein ewiges Gerücht sein was sich bis heute hält, aber die europäischen Grosshändler geben auch an, das die importieren Seemandelbaumblätter auf Chlorophyll( ich dachte eigentlich das es ein natürlicher Farbstoff ist) und Pestiziden getestet werden. Es kann natürlich sein das sie vom Gesetz verpflichtet sind oder es sich einfach besser verkauft.
Nachtrag: Internetseite von einem Importeur schafft bisschen Klarheit : Wichtig zu erwähnen ist auch, dass unsere Importware grundsätzlich über das vorschriftsmässige, behördliche Pflanzengesundheitszertifikat verfügt. Bei grossen Mengen ist das unumgänglich, wer sich jedoch nur kleine Mengen aus Asien schicken lässt und hier verkauft, muss das in der Regel nicht nachweisen. Beachten Sie dies aus gesundheitlichen Gründen beim Erwerb Ihrer internationalen Naturprodukte.

Grüsse Johannes
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Zusammen
Betreff Futterblätter für Garnelen & Co. Frage ich mich schon länger ob Maulbeerblätter ein Ersatz für Seemandelblätter währen! Maulbeerblätter werden in der Seidenraupenproduktion verwendet. Sie haben einen hohen Proteingehalt! Der die Raupen rasch gross werden lässt. Die Pflanzen findet man in jedem Gartencenter, Landi usw. in der Beeren & Obst Abteilung, und gedeihen auf dem Balkon.

Währe mal ein Versuch wert?

LG Claudius
 
Salü Claudius,

Maubeerbaumblätter verfüttere ich auch, weil ich mal eine Schachtel voll getrocknete erhalten habe. Sind halt ziemlich gross. Die Garnelen sind aber genauso zufrieden mit Brennessel-, Hagebuchen- und Eichenlaub aus unserem Garten. Die Brennnesseln sollte man am Schatten trocknen, wenn man die grüne Farbe erhalten will; Hagebuchen- und Eichenlaub kann man vom Herbst bis in den Frühling ab den Bäumen sammeln, je früher, desto ansehnlicher. Nussbaumblätter mögen die Tiere ebenfalls.

Herzlich, Roman
 
Ich habe bei tutti seemandelbaum samen gefunden die ich angepflanzt habe. Alte Blätter sammeln fertig. Dauert halt 1,5 jahre bis der baum gewachsen ist. Aber da der baum schön ist und ich gerne pflanzen habe passt das schon.
Einzelne Blätter erhält man auch auf tutti
 
Aus interesse frage ich mal in die Runde: Weshalb denn Seemandel statt Eiche?

Ich füll mir schon seit Jahren im Herbst einen 110l-Sack, der hält mir trotz ordentlichem Verbrauch das ganze Jahr.
Konnte noch nichts negatives feststellen.

gruess Robbie
 
Aus interesse frage ich mal in die Runde: Weshalb denn Seemandel statt Eiche?

Ich füll mir schon seit Jahren im Herbst einen 110l-Sack, der hält mir trotz ordentlichem Verbrauch das ganze Jahr.
Konnte noch nichts negatives feststellen.

gruess Robbie
Hallo Robbie

Eiche, Buche oder Ahorn wirken im Prinzip ähnlich wie Seemandelbaumblätter – sie geben Huminsäuren und Gerbstoffe ab, senken leicht den pH und haben eine gewisse antibakterielle Wirkung. Seemandelblätter setzen diese Stoffe schneller und in höherer Konzentration frei, sind standardisiert und werden deshalb in der Garnelen- und Betta-Haltung oft als „natürliches Heilmittel“ genutzt.

Eiche, Buche und Ahorn wirken milder, mit leicht anderer Zusammensetzung, zersetzen sich langsamer und liefern Biofilm, liefern aber ebenfalls wertvolle Stoffe – nur etwas weniger intensiv in antibakterieller/fungizider Wirkung.

Eiche ist also keineswegs schlechter!
Eher die mildere, regionale, günstigere und nachhaltige Variante, während Seemandel die stärkere und zuverlässigere Version darstellt.
Liebe Grüsse Barbery
 
Guten Abend
Was haltet ihr von Weidenrinde?
kurz:: Biofilm ist mbMn IMMER schlecht.
Nichts geht über Erlenzapfen.
und zuallererst muss die KH runter.
Der Seemandelbaumbruch hat zumindest den Vorteil a) recht günstig und b) recht sauber zu sein. manche welse fressen die blätter zudem ganz gerne. (Garnelen scheinbar auch, aber da fehlen mir die Erfahrungen)
Bei Hauttrübern habe ich mit Torfsud bessere Erfahrungen gemacht.
Generell ist jedes aufbereiten IM Becken zweitklassig - also das Wasser kommt idealerweise aufbereitet INS Becken. so machen es auch die betta züchter in Asien. in meiner Vorratstonne schwimmt dann auch typisch ein Seemandelbaumblatt;)
VG
Peter
 
Hallo Freunde des braunen Wassers
Ich hatte früher eine grosse Mangrovenwurzel im Becken. Die hatte mir gegen meinen Willen, das Wasser braun gefärbt. Was ist der Unterschied zwischen dem, was meine Wurzel abgab, zu den Blättern die ihr ins Becken tut?
Gruss
Thomas
 
die AI fasst das so zusammen:
Organische Säuren unterscheiden sich von anorganischen Säuren durch ihren Kohlenstoffgehalt und ihre natürliche Herkunft; sie sind oft komplexer aufgebaut und kommen in Lebewesen vor. Wichtige Unterschiede sind:

  • Chemische Struktur:
    Organische Säuren enthalten Kohlenstoffketten und eine Carboxylgruppe (-COOH), während anorganische Säuren diese Kohlenstoff-Wasserstoff-Struktur nicht besitzen.

  • Herkunft und Vorkommen:
    Organische Säuren werden von Lebewesen produziert (z.B. Milchsäure) und kommen in der Natur vor, während anorganische Säuren oft industriell aus Mineralien gewonnen werden (z.B. Schwefelsäure).

  • Anwendungsbereiche:
    Organische Säuren werden in der Tierernährung zur Futterkonservierung und Gesundheitsförderung eingesetzt, während anorganische Säuren breite industrielle Anwendungen haben.

  • Dissoziation in Wasser:
    Die meisten organischen Säuren sind schwache Säuren und dissoziieren nicht vollständig in Wasser, wohingegen viele anorganische Säuren (wie Salzsäure) starke Säuren sind und vollständig dissoziieren
 
Hallo Freunde des braunen Wassers
Ich hatte früher eine grosse Mangrovenwurzel im Becken. Die hatte mir gegen meinen Willen, das Wasser braun gefärbt. Was ist der Unterschied zwischen dem, was meine Wurzel abgab, zu den Blättern die ihr ins Becken tut?
Gruss
Thomas
Hallo Thomas
Sie alle haben recht viel Kohlenstoff an Bord, egal ob Torf, Braunkohle, Holz, Erlenzapfen oder manche Blätter (Löwenzahn eher weniger)- nur in unterschiedlich komplexer verbindung und wirken als organische Säuren
dazu noch etweder Fulvosäure oder Tannin oder ähnliches, was für die Farbe sorgen kann - vergl schw. Tee, der hat aber etwas zu viel coffeein
VG
Peter
 
Hallo Zusammen
Die Summe des Ganzen ist wohl grösser als die Summe der einzelnen Bestandteile! ...oder so!

...würde regionalität bevorzugen!
 
OMG
man beachte im einzelfall die wasserreaktion, z.B. die pH werte, die bei den einzelnen torfsorten angegeben sind. im gegenatz dazu reagiert braunkohle geradezu gemütlich. weißtorf stark sauer, schwarztorf je nach qualität eher "mild". die blätter sind mehr "ein gag", den kannst du dann auch mit regionalen blätten exerzieren. und wenn es nur darum geht garnelen oder farlowella glücklich zu machen, reichen sie vermutlich. meinen Diskus gebe ich tatsählich SBB rein und sie stehen gut da. bei anderen schwarzwasserkandidaten gebe ich schwarztorf
die züchter von killifischen wissen übrigns schon ganz gut, bei welchem pH der Laich nicht mehr verpilzt - manche nehmen dazu einen konzentrierten sud von blättern, auch heimischen, den aber "satt". die haben dann auch ein arsenal von säcken mit gesammelten blättern im vorrat
VG
Peter
 
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