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Schutzprojekt oder Besuchermagnet? Ozeanium Basel

Dieses Thema im Forum "Lektüren / Literatur" wurde erstellt von Zigermandli, 21. Januar 2019.

  1. Zigermandli

    Zigermandli Moderator

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  2. A.H

    A.H

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    Ui, ich dachte mir fast das dazu noch etwas kommt.
    Die Diskussion sollte auf das Ozeanium beschränkt werden, ob Tiere generell in den Zoo gehören, gehört nicht dazu.

    Grundsätzlich macht ein Ozeanium Sinn, wenn das Wasser möglichst natürlich bereitgestellt werden kann. Daher finde ich solche Einrichtungen am Meer passend und ökologisch.

    In Basel gibt es kein Meer, somit muss das Salz zuerst dahin gebracht werden etc. Grundsätzlich sehr unökologisch. Allerdings hat Basel den Standortvorteil Rhein sowie die Salinen( kann man das Salz grundsätzlich verwenden?)
    Daher zwar nicht ganz so ökologisch, aber weitaus weniger als zB. Konstanz.

    Fische werden so oder so um die halbe Welt geflogen, das Argument zieht nicht. Ein Teil kann sicher mit bestehenden Beständen ergänzt werden, der restliche Teil sollte, soweit möglich mit NZ Tieren und ökologisch gefangenen WF ergänzt werden.

    Am meisten werden ja die Haie kritisiert. Mittlerweile können die Riffhaie in Gefangenschaft vermehrt werden( zB. Oberhausen), daher würde ich es bevorzugen, wenn Basel möglichst NZ aufnimmt. Allerdings schadet ein etwas grôsserer Genpool den Bestämden sicherlich nicht. Riffhaie werden immernoch stark bejagt.
    Solange die Tiere aus gesunden Beständen und als Jungfische geholt werden passt das.
    Haie werden von viel zu vielen, gleich wie der Wolf, als gefährlich angesehen und nicht als nützlich. Diese den „reichen“ Schweizer etwas näher zu bringen und gensu zu informieren ist sinnvoll.
    Da Riffhaie auch in der Natur Reviere bilden, dürfte ihnen die Gefangenschaft recht egal sein, weg vom Riff wollen sie schliesslich eh nicht, solange Futter vorhanden ist.

    Die Mitteleuropäischen Zoos haben ein hohes Wissen, die Lebensqualität ist da sicherlich höher als in vielen anderen Zoos.

    Wenn der Zoo seine Pflicht zur Information ernst nimmt und auch Projekte( zB. Mangrovenwaldaufforstung) finanziert sowie dokumentiert, spricht in meinen Augen nichts gegen das Ozeanium.
    Für mich persönlich wäre es schön, wenn Basel sich auch mit der Erforschung/Zucht der Tiere beschäftigen würde.

    Gruss
     

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