Neues Terrariumprojekt nach über 20 Jahren

Das ist korrekt, da werden nur die Objekte erwärmt.
Meine Frage wäre dann, wie kannst du kontrollieren ob du die Tiere/Körper dann nicht zu stark erwärmst?

Ich habe keine Ahnung, darum frage ich. Gibt es Leute die das bei Amphibien praktizieren und Erfahrungswerte haben? Würde mich sehr interessieren. Bei Schlangen weiss ich, dass es auch gemacht wurde, da ist man aber, meine ich, wieder davon abgekommen.

Gruss Thomas
 
Diese Erklärung habe ich gefunden:

"Die Infrarotstrahlung selbst benötigt – anders als die Konvektionswärme – die Luft nicht für den Wärmetransport. Deshalb wird die Raumluft auch nicht direkt über die Infrarotheizung erwärmt. Vielmehr geben die erwärmten Festkörper Wärme ab, die durch die Strahlung erzeugt wurde."

Oder das hier bezogen auf eine Produkt für Terrarien:

"...gibt die Heizmatte infrarote Wärmestrahlung ab, die eine Wirkung erzielt wie die Sonnenstrahlung selbst. So werden beispielsweise Gegenstände im Terrarium langsam erwärmt und diese Wärme wird dann an die Umgebungsluft abgegeben."

So wie es scheint, arbeiten die meisten oder gar alle Heizmatten /-pads mit Infrarotstrahlen.

Ein Fühler für die Messung der Lufttemperatur, und ein zweiter mit direktem Kontakt zum Festkörper (Terrariumboden) einsetzen.
So werde ich mal schauen wie sich die Temperatur beim Einsatz eines faltbaren Sichler Infrarot Panel verhält.
Steuerung über einen Thermostat.
Das Panel werde ich in einem ersten Test so aufstellen, dass nur der Wassergraben, das Lüftungsgitter und der vordere Teil des Bodens bestrahlt werden.
Das Panel wird ein Stück weg vom Terrarium aufgestellt und nicht direkt am Terrarium anliegen. Beginnen werde ich mit der niedrigsten Wärmestufe und beobachten was geht.

Heizmatten werden ja bei "normalen" Terrarien häufig eingesetzt (u.a. aussen am Boden angebracht) und tun ihre Arbeit wie sie sollen.
Aberrrrr, (wie erwähnt) habe z.B. die Dendrobatenterrarien mit der zusätzlichen schrägen Fläche zwecks Wasserabfluss einen doppelten Glasoden.
Bis jetzt habe ich keinen konkreten Hinweis gefunden, dass eine solche Heizmatte bei eben solchen Terrarien auch funktioniere.
Es ist zwar davon auszugehen, da dies auch oft geschrieben / erwähnt wird, dass Heizmatten zur Heizung verwendet werden können.

Variante wenn das faltbare Paneel nichts taugt:
eine kleine Heizmatte (z.B. 7 Watt 15x28cm) aussen an den Terrarienboden (der eine Fläche von 50x30cm hat) kleben, dass nur der vordere Teil (Wassergraben, Lüftungsgitter) und der Teil der schrägen Fläche der direkt mit dem eigentlichen Terrarienboden verbunden ist von der Heizmatte bestrahlt wird. Der Rest des Boden bleibt frei, so dass es kühlere Bereiche gibt.

Bin gespannt wie und ob das funktioniert... :)

Gruss
Max
 
So, Schluss mit gebastel.... tabulerasa gemacht.... Infrarotpaneel funktioniert auch nicht und selbstklebende Heizmatten werden nach Beratung auch keinen Effekt bringen da zu schwach.

Nach etlichen Fehlinvestitionen (div. Heizlampen, sonstigen Leuchtmittel, Fassungen/Abdeckungen und Heizkabel, sind jetzt sehr günstig zu haben :) )
habe ich jetzt von Lucky Reptile das Bright Sun Jungle System mit 35 Watt Lampe angeschafft. Dies für die Temperatur tagsüber.
Für Nachts den Reptile Dome Nano von Exoterra für den Betrieb des Lucky Reptile Dark Spot Mini Keramikheizstrahler 30 Watt. Dieser wird über einen Thermostat gesteuert.

Mal sehen wie das funktioniert....

Grüsse
Max
 
Klingt doch gut :D wie bist du mit der Lichtfarbe der Lucky Reptile Jungle zufrieden?

Und hast du ein Bild vom Nachtbetrieb? Möchte das nämlich bei meinen Spinnen auch nachrüsten.

Gruss Thomas
 
Das wird erst noch aufgebaut und installiert. Habe das alles erst heute Mittag gekauft. :)

Der Keramikheizstrahler erzeugt kein Licht, nur Wärme. Daher nehme ich an, dass da nichts zu sehen sein wird.

Über die Lichtfarbe werde ich berichten.

Gruss
Max
 
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