Nach 15 Jahren aufgeben?

Hallo zusammen

ich betreibe seit rund 15 Jahren ein Aquarium (Juwel Eckaquarium, 350L). Ehrlich gesagt, wirklich "im Griff" hatte ich es nie. Zwar hatte ich nie grössere Probleme mit Krankheiten, aber mit Algen und Pflanzen bin ich nie längerfristig klar gekommen.
Ich bin inzwischen an dem Punkt, wo ich es gerne auflösen würde.
Mir fehlt dir Motivation, den nötigen Aufwand zu betreiben, um das Becken dauerhaft „schön“ zu halten. Vor 3 Jahren habe ich es nochmals komplett neu eingerichtet (inkl. co2, sehr schönem Aquascaping etc.), aber inzwischen ist es wieder im gleichen Zustand zwischen algenüberwachsen und Ödlandschaft.
Aktuell ist das Becken mit ~ 40 Tieren besetzt (ca. 10 Antennenwelse, 10 Neons, 6 Keilfleckbärblinge, 4 Beilbauchsalmler, 4 Panzerwelse, ein paar Schnecken, 4 Krabben sowie zwei neuere weisse Welse).
Mir fällt es vor allem wegen der Tiere schwer, das Ganze einfach aufzulösen – ich möchte sie natürlich möglichst stressfrei und sinnvoll unterbringen.

Daher meine Frage an euch:
Wie würdet ihr konkret vorgehen, um den Besatz sauber und möglichst tierschonend abzugeben?
Alles zusammen anbieten oder eher gruppenweise?
Gibt es hier im Forum oder allgemein in der Schweiz gute Wege/Anlaufstellen?
Mir ist wichtig, dass die Tiere in gute Hände kommen – es muss nicht darum gehen, noch Geld rauszuholen.
Auch für das Aquarium muss ich nicht noch Geld verdienen, gratis will ich es aber nicht geben, sonst nimmt es nur jemand der es selbst verkaufen will.

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
 
Hallo Nick

Sehr schade, dass Du unser schönes Hobby aufgeben möchtest. Anscheinend bist Du nicht sehr gut beraten worden, denn es gibt sehr einfache (ohne CO2 und den ganzen Schnickschnack), pflegeleichte und trotzdem hübsche Einrichtungen.

Ich würde die Tiere gruppenweise abgeben. Dann finden sie viel eher Anschluss an Artgenossen und eine vernünftige Haltung. Es findet sich ganz selten jemand, der Deinen Besatz genau so übernehmen möchte. Alternativ könntest Du alle Fische in die Fischauffangstation geben: https://aqualuz.ch/

Ich würde die Fische hier und bei Tutti inserieren. Im Gespräch mit den Interessenten findest man schnell heraus, was die Fische erwartet.
 
Ok, Nick, du hast entschieden aufzuhören. Das ist zu respektieren. In meinen mittlerweile 21 Jahren Aquaristik ging auch so einiges schief. Pleiten, Pech und Pannen. Auch traurige Sachen, wo ich durch Eigenfehler, fast meinen ganzen Besatz verlor, inklusive der Lieblingsfische meiner damals noch kleineren Kinder. Später stellte ich auf Paludarien um. Oberhalb des Wassers fand ich immer mehr Freude an den Pflanzen, es gelang mir immer besser. Unterhalb des Wasserspiegels war jahrelang Katastrophe angesagt, in Sachen Pflanzen. Zrotzdem verlor ich nie den Mut. Weil der obere Teil des Palus den unteren Teil zumindest teilweise kaschierte .Wenigstens passte ich meinen Fischbestand vernünftig an. Panzerwelse sind meine Lieblinge. Hart im nehmen. Wurden bei mir regelmässig über 10 + Jahre alt. Und Keilflecksalmler.Schwarze Pinselalgen eine jahrelange Plage, habe ich nur noch an den Filterauslässen. Denke drei Sachen waren für den Umschwung unter Wasser wichtig. 1. Die Umstellung von kalt weissem Licht 6500 Kelvin auf 4000 er Licht. Viele schnell wachsende Pflanzen rein gebracht und eine Algenvernichtungskur vor 2 Jahren. Danach gings endlich aufwärts. Jetzt bin ich super happy. Nicht vollkommen algenfrei, das ist nicht mein Ziel. Ein Scaperbecken ist für mich nicht natürlich, sowas gibt es in der Natur doch praktisch nicht. Meine Unterwasserplanzen wuchern, ohne Dünger. Den Fischen geht es gut. Was will man mehr.?
Gruss
Thomas
 
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Hallo zusammen

ich betreibe seit rund 15 Jahren ein Aquarium (Juwel Eckaquarium, 350L). Ehrlich gesagt, wirklich "im Griff" hatte ich es nie. Zwar hatte ich nie grössere Probleme mit Krankheiten, aber mit Algen und Pflanzen bin ich nie längerfristig klar gekommen.
Ich bin inzwischen an dem Punkt, wo ich es gerne auflösen würde.
Mir fehlt dir Motivation, den nötigen Aufwand zu betreiben, um das Becken dauerhaft „schön“ zu halten. Vor 3 Jahren habe ich es nochmals komplett neu eingerichtet (inkl. co2, sehr schönem Aquascaping etc.), aber inzwischen ist es wieder im gleichen Zustand zwischen algenüberwachsen und Ödlandschaft.
Aktuell ist das Becken mit ~ 40 Tieren besetzt (ca. 10 Antennenwelse, 10 Neons, 6 Keilfleckbärblinge, 4 Beilbauchsalmler, 4 Panzerwelse, ein paar Schnecken, 4 Krabben sowie zwei neuere weisse Welse).
Mir fällt es vor allem wegen der Tiere schwer, das Ganze einfach aufzulösen – ich möchte sie natürlich möglichst stressfrei und sinnvoll unterbringen.

Daher meine Frage an euch:
Wie würdet ihr konkret vorgehen, um den Besatz sauber und möglichst tierschonend abzugeben?
Alles zusammen anbieten oder eher gruppenweise?
Gibt es hier im Forum oder allgemein in der Schweiz gute Wege/Anlaufstellen?
Mir ist wichtig, dass die Tiere in gute Hände kommen – es muss nicht darum gehen, noch Geld rauszuholen.
Ich muss auch kein Geld mit dem Aquarium verdienen, denn ich verdiene Geld mit https://casitsucasino.bet/ Online-Casinos. gratis will ich es aber nicht geben, sonst nimmt es nur jemand der es selbst verkaufen will.

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
Die sicherste Vorgehensweise ist, nicht zu versuchen, alle Fische auf einmal abzugeben, sondern sie in Gruppen unterzubringen: Schwarmfische (Neons, Rasboras, Axehead-Fische) – nur zusammen, Welse und Ancistrus – in kleinen Gruppen, Krebse separat. Am besten sucht man neue Besitzer über Aquaristik-Communities und Foren statt über zufällige Anzeigen und schreibt direkt, dass man die Tiere nicht kostenlos oder nur gegen eine symbolische Gebühr abgibt – das erhöht die Chance erheblich, dass gerade erfahrene Menschen auf einen zukommen. Die Übergabe in Etappen verläuft in der Regel reibungsloser und bietet mehr Kontrolle.
Das Wichtigste haben Sie bereits – Sie denken an die Tiere und möchten, dass es ihnen auch weiterhin gut geht. Mit dieser Herangehensweise kommen sie mit ziemlicher Sicherheit in gute Hände; es ist jedoch besser, den Prozess in mehrere ruhige Schritte zu unterteilen, ohne sich zu beeilen.
 
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