Meine Wasserwelten

Ja, ein Garten, der aber kaum Arbeit macht. Da wechsle ich alle 2 Wochen ca 50% (Leitungs)Wasser, drücke den Filterschwamm etwas aus und ab und zu zupfe ich ein paar Pflanzen raus. Das wars.
Das wird sich vielleicht auch mal wieder ändern, aber im Moment läuft es fast von selbst.
Darin schwimmen übrigens 7 Trichopsis pumila (zur Hälfte eigene Nachzuchten) und ca. 12-15 Pseudomugil luminatus (fast alle aus eigener Nachzucht).
Dazu kommen noch unzählige Sulawesi Inlandgarnelen und verschiedenste Schnecken.
 
Heute ein bisschen näher dran:
Längst nicht die einzige Alge im Becken, aber die von mir am meisten geliebte. Es handelt sich vermutlich um eine Cladophora. Von der hab ich verschiedene Unterarten in meinen Aquarien und keine macht Probleme. Bis jetzt.
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Fissidens, wahrscheinlich fontanus. Habe ich von irgendwo mal als winziges Zweigchen eingeschleppt. Inzwischen hat sie ihre Plätze erobert und gehöhrt dazu. Gleich darunter am Ast wächst, ebenfalls unbeabsichtigt eingeschleppt, Ufermoos.
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Selbst gesammeltes Laub aller Art wandert regelmässig ins Becken und wird von den Sulawesi Inlandgarnelen (bei mir SIG genannt) und den Schnecken restlos verwertet.
Daneben liegt und gedeiht….Ufermoos.
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Der Süsswassertang besiedelt inzwischen viele dunkle Ritzen und Höhlen und wird vor allem von den Posthornschnecken als Kinderstube genutzt. Richtig gross werden diese Schnecken hier aber nie. Andere schon.
Darunter und daneben seht ihr neben dem Fissidens… ratet mal, es ist Ufermoos.
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Ab und zu schafft es dann aber doch mal eine etwas älter zu werden, und um sie zu ehren werden deren Häuschen dann post mortem blau angemalt……von irgendwelchen Algen nehme ich an.
Und was darf natürlich auch auf diesem Bild nicht fehlen? …. Na klar, das UFERMOOS.
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Hier die Nummer zwei. Noch kleiner als das erste, mit nur 44l eigentlich ein Nano, aber mit 70x30x30cm bietet es den sehr kleinen Bewohnern doch etwas Strecke.
Drin sind 7 Brachygobius doriae (Goldringelgrundeln) und 2 ältere Dario hysginon die ihren Lebensabend dort verbringen und ja die Vergesellschaftung klappt problemlos.
Dann noch eine stabile Population Neocaridinas und natürlich allerlei Schnecken.
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Damals (im August 24) wenige Tage alt:IMG_7338.jpeg
 
Du ignorierst Beiträge dieses Mitglieds.
Wirklich wunderschöne Becken. Man sieht sofort, dass da über längere Zeit ein sehr stabiles biologisches Gleichgewicht entstanden ist. Besonders gefällt mir, dass alles so natürlich wirkt und eben nicht dieses sterile „Aquascaping-Ausstellungsbecken“-Gefühl hat. Gerade die Kombination aus Moosen, Laub, Algen und den verwachsenen Strukturen erinnert fast eher an einen echten Bachabschnitt als an ein Aquarium.


Auch spannend zu lesen, dass du mit Cladophora offenbar gute Erfahrungen machst. Die meisten bekommen ja schon Panik, sobald irgendwo ein Faden auftaucht. Bei stabil laufenden Becken können solche Algen aber tatsächlich extrem dekorativ wirken. Die Detailfotos sind ebenfalls klasse, vor allem mit den kleinen Schnecken und dem Ufermoos überall. Man merkt richtig, dass das Becken über die Zeit organisch gewachsen ist und nicht einfach „fertig eingerichtet“ wurde.
 
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Abendstimmung im grössten meiner kleinen Becken.
67l auf 75cm, heute fast genau 2 Jahre alt.
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Was ich ebenfalls sehr sympathisch finde, ist dein Ansatz mit den eingeschleppten Pflanzen und Moosen. Viele versuchen ja heute jedes Detail komplett zu kontrollieren und alles „Unerwünschte“ sofort zu entfernen. Dabei entstehen oft gerade durch solche Zufälle die spannendsten Strukturen und Mikrohabitate. Man sieht bei deinen Bildern richtig, wie lebendig das Ganze wirkt.

Auch die Tiere scheinen davon enorm zu profitieren. Gerade bei den Garnelen und Schnecken merkt man oft sofort, ob ein Becken wirklich eingefahren und stabil ist oder nur optisch schön aussieht. Bei dir wirkt das alles sehr ruhig und natürlich gewachsen. Und die Goldringelgrundeln im zweiten Becken passen optisch perfekt in dieses etwas verwilderte, naturnahe Gesamtbild. Wirklich tolle Arbeit über die Jahre hinweg.
 
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Danke für die netten Worte. Ja sehr viel Geduld und ein entspannter Umgang mit Algen und sich selbst ansiedelnden Pflanzen hilft in dem Hobby enorm.
Ich muss wieder mal neue Bilder machen. Ich selbst finde nicht dass sich viel verändert hat da ich die Becken ja jeden Tag sehe. Umso erstaunter bin ich dann jeweils wenn ich die Bilder im Vergleich nebeneinander sehe.
 
Auch eine Wasserwelt, das Artemienglas.

Ursprünglich mal als Futtertiere angesetzt hat sich hier ein selbsterhaltendes kleines Salzwasserbiotop entwickelt, das kaum je mehr einen Eingriff benötigt.

Zuletzt gefüttert habe ich vor Monaten. Wie auf dem Video gut zu erkennen ist, ernähren sich die Krebschen von den Algenpolster, die sie abweiden, oder indem sie reinstossen um so Partikel aufzuwirbeln.

Das Wasser habe ich seit März 1-2x zu einem Teil gewechselt, da es im Frühling sehr trüb wurde. Im Winter ertragen die Artemien Kälteperioden um die 14°C und nun im Sommer erwärmt sich das Wasser bis fast 29°C.

Ganz schön hart im nehmen diese kleinen Tierchen und darum auch viel zu schade zum Verfüttern.
 
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