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"Landgang" der Fische

Dieses Thema im Forum "Lektüren / Literatur" wurde erstellt von Dominic H., 29. August 2014.

  1. Dominic H.

    Dominic H.

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  2. Dominic H.

    Dominic H.

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  3. happyschneider

    happyschneider

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    Interessant wie bei 20 Minuten die Schwerkraft an Land größer ist als an Land ;)
     
  4. öpflschnägg

    öpflschnägg

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    ?als an Wasser soll man dort verstehen, was die Sache nur bedingt besser macht, auch wenn die Schwerkraft nicht überall auf unserer Erde gleich ist.
    Es ist aber davon auszugehen, dass die "Landgangforscher" uns sagen wollen, dass an Land der Strömungswiderstand und vor allem der Auftrieb kleiner sind als im Wasser. :)
    Herzlich, Roman
     
  5. happyschneider

    happyschneider

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    Schon klar ;) Ich denke auch, dass es die Biologen richtig publizierten. 20 Minuten hat das wohl einfach ein wenig frei interpretiert.
     
  6. Ryk

    Ryk

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    Hallo Dominic et al. !

    Danke für den Link ! Es ist sicher interessant, zu lesen, was Forschung alles entdeckt. Ob sich diese Entwicklung einstmals tatsächlich so abgespielt hat, möge dahingestellt bleiben. Die Paläontologie ist bekanntlich ein weites Gebiet. Doch das nur nebenbei.

    Was der Hinweis auf "20 Minuten" betrifft, so ist bei solchen Texten stets auch so was wie Vorsicht angesagt! Vor einiger Zeit las ich in einem solchen Pressetext, dass Forscher auf Sulawesi (ehemals Celebes) einen neuen, bisher unbekannten Wasserkäfer entdeckt hätten und gaben als Grösse 35 Zentimeter an !!:shock: :shock:

    Da mir Hydrobiologie und Limnologie auch nicht gerade unbekannt sind, staunte ich ob dieser Massangabe und dachte, es sei allenfalls ein Komma verlorengegangen und das neue Käferchen tatsächlich "nur" 3,5 cm gross sein könnte und demgemäss unserem "Gelbrand" (Dytiscus marginalis) gleich zu stellen sei.

    Nach Rückfrage bei dem Forscher, der den in der Pressemeldung zitierten Originaltext verfasst hatte, ergab es sich, dass dieses neue Wasserkäferchen tatsächlich nur 1,5 Millimeter ""gross"" ist und er sich diese Fehlmeldung auch nicht verstehen könne!!

    Das nur als kleiner Hinweis, wie viel man Pressemeldungen mit wissenschaftlichem Hintergrund trauen sollte . . .

    carpe diem


    Ryk
     
  7. happyschneider

    happyschneider

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    Ich las in 20 Minuten mal, dass dich die Sonne in 24 Stunden einmal um die Erde drehe... Die Redaktion benutzt da wohl hauptsächlich fix fertige Texte von externen Schreiber, die auf Ihrem Gebiet nicht mal sonderlich talentiert scheinen. Der. Preis hat schon seinen Grund, wobei mir Zeitungen wie zB. Die baz auch nicht wirklich besser gefällt.
     
  8. Ryk

    Ryk

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    Korrektur zum Thema:

    Hallo zusammen !

    Nachdem ich mir den Videobeitrag nebst dem Kommentar nochmals genauer angesehen habe (Dominic #1), muss ich doch einige Korrekturen anbringen:

    Zum einen zeigen die beiden Biologinnen keine Fische im üblichen Sinne, sondern Fischarten, die sich vorübergehend auch über das Land fortbewegen können, wie wir das auch von dem im Bild vorgestellte und bei uns heimische Schlammbeitzger (Misgurnus fossilis) kennen. Ich beobachtete solche Fische auch in Ostafrika.

    Diese Arten bewohnen vornehmlich teilweise austrocknende Kleingewässer, so dass sie gezwungen sind, über das Land "zu gehen", um einen neuen Tümpel zu finden. Sie haben jedoch keineswegs das Landleben im herkömmlichen Sinn erfunden!

    Aus der Paläozoologie wissen wir dagegen, dass dieses ""Verdienst"" tatsächlich nur den Amphibien zukommt, die bekanntlich vorwiegend am Land leben, zur Laichzeit jedoch eine Wasserstelle aufsuchen müssen, um dort ihre bekannten Laichschnüre oder Laichklumpen abzulegen, weil die Amphibienlarven das Landleben noch nicht intus haben, sondern sich - ähnlich wie etwa bei den Libellen ! - im Wasser entwickeln und heranwachsen müssen, bevor sie sich dann als Adulte wieder dem effektiven Landleben hingeben können.

    -- Ende der Schulstunde !! :-D :-D

    carpe diem

    Ryk
     

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