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geschwür

Dieses Thema im Forum "Krankheiten" wurde erstellt von kamel78, 5. März 2017.

  1. kamel78

    kamel78

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    liebe leute,

    eine meiner platy damen hat ein ziemlich grösses geschwur an der seite. sie scheint jedoch nicht davon beeinträchtigt zu sein. denoch: was ist es? ist es gefährlich für den betroffenen fisch? ist es ansteckend?
    jetzt habe ich gerade noch festgestellt, dass eines der männchen dasselbe problem hat, allerdings lange nicht so ausgeprägt.

    das becken läuft seit september 2015.
    besatz: platys, 3 boesemani, 1 microrasbora kubotai (aka der letzte rentner), ca 25 ottos, red fire garnelen, turmdeckelschnecken, ab und zu eine schildkröte.
    letzte besatzänderung: vor ca 3 monaten die ottogruppe vergrössert

    wasserwerte:
    Temperatur derzeit 24.6 grad
    KH 7-8
    GH 10
    PH 7.6

    hier ein paar bilder aber nicht besonders gute....

    grüsse,
    samuel

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  2. episemion

    episemion

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    Krebs

    Hallo Samuel

    das ist ein Melaninsarkom (ein Krebsgeschwür),
    nicht heilbar und nicht ansteckend

    Gruss Pascal
     
  3. kamel78

    kamel78

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    hallo pascal,

    ernsthaft? ich habe kurz an krebsgeschwür gedacht, dass dann aber gedanklich verworfen, ? la "fische bekommen doch kein krebs":shock:
    jedenfalls vielen dank für deine diagnose!

    zum glück ist es nicht ansteckend!
    ich nehme aber an, der betroffene fisch hat eine verkürzte lebenserwartung? zum glück scheint es aber andersweitig nicht zu stören oder schmerzen?

    Wo mag das herkommen?

    grüsse,
    samuel
     
  4. Angel

    Angel

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    Hi Samuel

    Wieso soll ein Fisch denn keinen Krebs bekommen? Vielleicht gibt es bei Fischen keine Grippe und erkälten können sie sich auch nicht aber abgesehen davon gibts ja genug andere Krankheiten. Auch hat er wie wir fast die gleichen Organe, ein Kreislaufsystem, Verdauungssystem, Stoffwechselsystem etc. also kann er genau so krank werden wie wir Menschen auch.

    Bei Menschen kann man sagen, dass oft ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren Krebs fördern kann (Viruserkrankung, Stress, Gifte, Ernährung, vererbte Veranlagung etc.) aber in vielen Fällen kann man keine bestimmte Ursache ermitteln.

    Da mehr als ein Tier einer Art betroffen ist würde ich jetzt auf vererbte Veranlagung tippen. Mit Schildkröten konfrontiert zu werden dürfte ein Stressfaktor sein.
    So lange die Fische fressen und Lebenswillen zeigen würde ich sie einfach lassen.

    Liebe Grüsse

    Angel
     
  5. kamel78

    kamel78

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    hallo angel,

    evtl ist es wirklich eine vererbte veranlagung... habe auch gelesen, dass platys in der krebsforschung eingesetzt werden. die platygruppe war ein "spontankauf" in einem zoofachgeschäft vor etwas über einem jahr..., ob es eine "schlechte" zucht war?

    da die fische um die schildkröte herum wuseln, denke ich nicht, dass stress ein faktor ist. die schildkröte kann zwischen zwei becken hin- un her wandern. die fische zeigen kein anderes verhalten wenn die schildkröte in "ihrem" becken ist.

    grüsse,
    samuel
     

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