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Fragen zu Sand und Osmoseanlage

Dieses Thema im Forum "Technik und Einrichtung" wurde erstellt von Redifire, 19. Februar 2012.

  1. Redifire

    Redifire

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    Hallo zusammen

    Für mein 450L Becken (150x50x60, LxBxH) möchte ich einen dunklen Bodengrund. Und da evt. Corys einziehen sollen, sollte es am besten Sand sein. Ich habe aber schon viel Unterschiedliches darüber gelesen und möchte mal eure Erfahrungen/Tipps hören, da ich im Forum nicht so richtig fündig geworden bin (mit Sand meine ich feiner als 2mm, eher so 0.5-1mm).

    -Ich habe schon gehört, dass die Wurzeln der Pflanzen z.T. zu wenig Sauerstoff bekommen, da der Sand zu dicht wird, und der Bodengrund beginnt zu faulen. Stimmt das/Kann man das irgendwie verhindern (TDS wirklich gut genug)?
    -Da sich der Mulm obenauf sammelt, kann man den einfach absaugen. Aber wie mach ich das, ohne immer Sand mit zu nehmen? Der Sand würde ja den Abfluss mit der Zeit verstopfen, ausserdem stelle ich es mir ziemlich mühsam vor, neuen Sand reinzutun.
    -Welche Körnung ist am besten, also nicht zu fein, damit er sich nicht verdichtet, aber fein genug, dass die Corys richtig gründeln können?

    Mir ist es noch wichtig, dass die Pflanzen gut wachsen können, da ich gerne etwas "Kraut" im Becken habe. Als Pflanzen würden sicher Echis einziehen, aber auch Stengelpflanzen, also nicht nur Starkwurzler.

    Und wo kriege ich dunklen (am besten braunen/rehbraunen) Sand her (soll ein Südami-Becken werden, also nicht kalkhaltigen Sand). Und Dennerle-Bodengrund etc. kann ich mir nicht leisten, also wo schauen?

    Dann noch zur UOA:
    Meine Eltern haben dem "Projekt" fast zugestimmt, aber nur, wenn ich es möglichst platzsparend umsetzen kann. Das heisst also, ohne Fass, in dem ich das Wasser einlaufen lasse und dann verschneide, danach wieder in's Becken pumpe. Nun die Frage also:
    Das Verhältnis Osmosewasser:Leitungswasser wäre ca. 2:1. Kann ich also messen, wie viel die UOA pro Minute hergibt, dann die Menge halbieren und also halb so viel Leitungswasser gleichzeitig in's Becken laufen lassen? So käme etwa das gleiche Verhältnis heraus, und die Schwankungen sollten sich in Grenzen halten. Könnte das gehn, oder wird das bestimmt nix?

    Grüsse
    Pascal
     
  2. darko

    darko

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    Hoi

    Mit 0,5-0,8mm bist du gut dran ;-)

    Es ist sehr wichtig, dass du erst 20-30% Wasser einfüllst und DANN erst den Sand. Dann so lange umrühren bis keine Luftblasen mehr aufsteigen und so verhinderst du Faulstellen.

    Meine Schätzung: 0,3-1,0mm
    Aspi oder Angel, guter Sand, faire Preise
    Beachte, dass wildnahe Diskus sich ihrer Umgebung anpassen. Sprich dunkle Rückwand / dunkler Sand = dunkle Diskus. Ausnahme sind Zuchtformen wie Kobalt, Pigeon, Red Monk etc. Sprich auch gleichzeitig die, ohne stressbars

    Ohne Fass... Dann brauchst du fast eine 400 oder 600GPD damit sichs in wenigen Stunden füllt ;-)
    Habt ihr einen Keller? Dann kannst du dir ein Fass holen, die UOA drin lagern und das ganze in den Keller stellen. Samstag z.b. morgens raus, füllen, Abends WW, Fass wieder in den Keller.

    Ich hoffe wir verstehen uns Richtig. Eine UOA (gute) macht EINEN Teil Osmosewasser zu ZWEI Teilen Abwasser.
     
  3. Redifire

    Redifire

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    Hallo darko

    Also, ich glaube, ich nehme Sand, da ich dann, falls es Corys werden, nichts ändern muss/sollte. Und verdichten tut der sich auch nach ein paar Monaten nicht?
    Vielleicht könnte ich ja auch AKADAMA nehmen, falls ich Weichwasser haben werde? Oder muss man den halbjährlich ersetzen, damit die Wirkung erhalten bleibt/er nicht zerfällt?

    Wegen den Diskus:Momentan warte ich erst mal ab, richte das Becken ein und werde wohl in den Sommerferien oder den Weihnachtsferien schauen, ob ich genug zusammen habe und ob ich immer noch sicher bin mit den Diskus. Ich denke einfach, 150cm sind sicher die Grenze, kleiner würde ICH das Becken jedenfalls nicht in Ordnung finden. Besser wäre ja wohl schon 180 und mehr, damit man wirklich genug Tiere halten kann, oder nicht?

    Die UOA, die mir vorschwebt, hat ca. 2000L in 24h (ist eine Merlin hier aus dem Forum). So sollte ich in ca. 1-1.5h genug Osmosewasser haben. Das Verhältnis ist ca. 1:2, was ich gelesen habe.
    Aber eben, meine Eltern kann ich wohl nur überzeugen, wenn ich wenig Platz brauche. Wir haben schon einen Keller, aber der ist einfach v.a. im Winter "ausgebucht" mit den Gartenmöbeln etc... Darum meine Idee das Osmosewasser direkt im richtigen Verhältnis mit dem Leitungswasser ins Becken laufen zu lassen.
    Aber das Fass müsste schon so 150L haben, das zweite Becken mitgerechnet fast 220L. Und das braucht dann eben auch Platz.
    Hast du vielleicht einen Vorschlag, wie ich das sonst mit weniger Platz (ohne Fass) lösen kann/würde meine Idee funktionieren?

    Grüsse
    Pascal

    PS: Hast du mir die Link-Adressen von Angel's und Aspis' Shops? Ich kenne die noch nicht (oder war nur unwissentlich drauf).
     
  4. darko

    darko

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    Hoi

    Nicht wenn du Pflanzen und TDS hast.

    Geldverschwendung

    Ich hoffe du meinst nicht die Merlin mit den ausgedienten Membranen, da zahlst du die Membranen mehr als eine 400GPD ;-) Ausserdem macht die Merlin auch nur soviel Osmosewasser bei passendem Leitungsdruck und eine Boosterpumpe dafür kostet mehr als die Merlin selbst dann :shock:

    Mir persönlich gefällt der Gedanke nicht, 3 Stunden lang Osmosewasser ins Becken plätschern zu lassen. Kenne aber viele Aquarianer die das so machen.
    Zum dosieren: Bypass beim Abwasser, Y Stück, ein Ausgang ins Abwasser, der andere ins Becken und mit Klemmen regulieren.
     
  5. Redifire

    Redifire

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    Hallo darko

    Dann werde ich wohl nach einer anderen schauen müssen, da ich nicht denke, dass wir 3 bar zustande bringen (oder klappt das mit einem Luftschlauch, den man an die Dusche hängt, dann voll aufdrehen)?

    Was hälst du von UOA's mit Verhältnis 1:1? Auf einer deutschen Seite hab ich welche gesehn, da kostet eine 285L/24h mit integrierter Druckpumpe ca. 260 Euro.

    Hast du mir noch die Webadressen für die beiden von dir genannten Shops? ;-)

    Gruss
    Pascal
     
  6. darko

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    Hoi


    Am besten schreibst du die beiden im Forum per PN an, ob sie den Sand noch auf Lager haben. Gib am besten deine Handy-Nr. an.


    Meine Dusche schafft keine 3 Bar :(

    285l/Tag ist ein bisschen gar mager, da dauert das einfüllen ja über einen Tag

    Keine Ahnung was das für ein Problem darstellt. Eine Tasse Kaffe braucht über 130l zum herstellen, 1 mal Baden 120-150l etc und dann stellen 300l/Woche ein Problem dar?
    Ich hoffe du hast erwähnt, dass die Stromkosten um einiges teurer sind bei 29°c Wassertemperatur und Leuchtstoffröhren.
     
  7. Dozer

    Dozer

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    Hallo Pascal, ich benutze seit Jahren Sand, der Mulm bleibt schön an der Oberfläche, wo Du Ihn mit etwas Vorsicht gut absaugen kannst.
    Mit der Zeit bliden sich aber Gase und Ablagerungen drin.
    Ich hab mir darum am Absauge-Schlauch einen kleinen Abstellhahnen eingebaut
    , so kann ich, wenn ich Sand einsauge einfach den Wasserfluss schnell abstellen und den Sand wieder zurücklassen. Der Vorteil; ich kann so die Glocke mit Sand aufsaugen und so richtig durchwühlen, dann stell ich ab bevor es ihn weiter in den Schlauch mitnimmt.
    Hoffe konnte etwas helfen.

    Gruess Dennis
     
  8. Redifire

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    Hallo zusammen

    Ich wusste gar nicht, dass eine Tasse Kaffee so viel Wasser braucht :shock:
    Liegt das an der Energie zum Heizen, oder was ist da der Hauptfaktor?

    @Denni: Ich kann mir das nicht so recht vorstellen. So kann ich ja den Mulm zwar absaugen, aber wenn ich dann kurz den Durchfluss stoppe, "fällt" der Mulm doch wieder zurück, oder nicht?

    Also, wenn ich nach einer UOA Ausschau halte, sollte ich dabei auf folgende Dinge achten?
    -Leistung (möglichst produktiv, damit ich nicht zu lange warten muss)
    -Druckerhöhungspumpe sollte dabei sein
    -Verhältnis möglichst 1:2


    Grüsse
    Pascal
     
  9. darko

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    Hoi

    Auch wenn bisschen Sand mitkommt, ist nicht schlimm. Nachfüllen ist sehr einfach. Ein Rohr mit Trichter vorn dran und du kannst gezielt nachfüllen ohne Aufwirblungen und Stress ;-)

    Würde dir die 300GPD bzw 350GPD empfehlen
     
  10. Dozer

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    Hallo Pascal, ist ganz einfach der Mulm ist einiges leichter als der Sand, der Sand fällt zurück der Mulm bleibt aufgewühlt, wenn Du jetzt den Einsauger anhebst und wieder saugst hast Du nur den Mulm.

    Gruess Dennis
     
  11. Redifire

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    Hallo zusammen

    @Dennis: Dann kann ich auch weiterhin eine normale Mulmglocke brauchen...:)
    Sonst hätte ich zwischen den Schlauch einfach einen Strumpf getan, dann würde sich der Sand auch rausnehmen lassen.

    Gruss
    Pascal
     
  12. Dozer

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    Hallo Pascal, ja genau, ich mach Dir nachher mal ein Bild dann checkt man's besser. Beim Strumpf hätt ich einfach Angst wegen der Sauerei (Parkettboden) und die Reaktion der Regierung :) Ausserdem bleibt der Sand dort wo er hingehört...
    Gruess Dennis
     
  13. Dozer

    Dozer

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    So nun sieht man ungefähr wie ich's meine....
    Der untere Teil ist übrigens der Anschluss an den Wasserhahnen.

    Gruess Dennis
     
  14. Redifire

    Redifire

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    Hallo Dennis

    Okay, alles klar. Danke für das Bild, jetzt weiss ich wie :)

    Gruss
    Pascal
     
  15. Fritz

    Fritz

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    Hallo Pascal

    Bei feinem Sand würde ich keine Mulmglocke verwenden.

    Da muss man nicht mehr mulmen, da der Mulm überhaupt nicht in den Sand einsickert. Er liegt oben auf dem Sand.


    Einfach mit der Hand den Schlauchanfang dem Boden entlang führen, so dass der Mulm abgesogen wird, aber der Sand noch bleibt wo er ist.
    Ca 1 - 2 cm Abstand vom Sandboden.
    Mit dem Finger kann man, wenn nötig blitzschnell den Schlauch verschliessen, wenn ein Neon zu nahe kommt, oder auch ein wenig im Sand wühlen.

    Gruss, Fritz
     
  16. Redifire

    Redifire

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    Hallo Fritz

    Danke für den Hinweis.
    Ich werde dann also die Mulmglocke weglassen und einfach den Mulm absaugen (das Entmulmen ist ja eigentlich lästig, besonders bei bepflanzten Becken, da man nicht zu nahe zu den Wurzeln kommen sollte und darum immer "Reste" übrigbleiben)

    Gruss
    Pascal
     
  17. Redifire

    Redifire

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    Nochmals eine Frage zum Sand: Wie aufwändig ist das Mulm-Entfernen?
    Und kommt der Mulm aller nach vorne, wenn ich den Bodengrund nach hinten ansteigend gestalte, oder bleibt der zwischen Pflanzen hängen?

    Wie sieht es eigentlich mit der Sauerstoffversorgung der Pflanzenwurzeln aus? Ich habe zwar auch schon gelesen, dass die anaeroben Bereiche "Nährstoffbunker" seien, aber O2 wird eben doch benötigt...?

    Grüsse
    Pascal
     
  18. Ändu

    Ändu Moderator

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    Hallo Pascal

    In meinem stark besetzten Diskusbecken: Gar nie! Ich sauge beim WW immer nur Wasser ab und gehe mit dem Schlauch nicht einmal in die Nähe des Sandbodens. Die Strömung des Filters ist so eingestellt, dass der Dreck im Filter hinter der Rückwand landet. Den Rest erledigen die Panzerwelse. Als Konsequenz muss man den Filter etwas häufiger reinigen.

    Nein, auch in der Natur wachsen Pflanzen in sehr sauerstoffarmen Böden. Lies dazu mal diesen Bericht, der sollte alles klären.

    Gruess, Ändu
     
  19. Redifire

    Redifire

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    Hallo Ändu

    Dann werde ich auch schauen, ob ich die Strömung auch so installieren kann, dass ich mir die Arbeit sparen kann ;-)

    Ich habe ja schon mehrmals wegen Sand gegoogelt, leider war häufig von Faulstellen und dass die Wurzeln nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden zu lesen. Da dacht ich mir jeweils auch:Wie ist das denn in der Natur, wo die Pflanzen häufig auch in Schlamm und Sand wachsen?!
    Ich habe auch schon von Beispielen gelesen, in denen Lehmboden mit einer Schicht Kies obenauf benutzt wurde. Die Pflanzen sollen dabei angeblich wie wild wachsen, und in den Beispielen war das wirklich so. Aber man muss den Lehm halt etwa alle 6-9 Monate auswechseln...
    Was meinst du dazu?

    Gruss
    Pascal
     
  20. Ändu

    Ändu Moderator

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    Hallo Pascal

    Mit Lehm habe ich keine Erfahrung, ich verwende schon seit sicher 10 Jahren nur noch reine Sandböden ohne irgendwelche Zugaben. Ich muss aber auch sagen, dass ich absolut kein Pflanzenaquarianer bin und momentan ein quasi pflanzenfreies Becken betreibe. Aber vor ca. 8 Jahren hatte ich noch ein stark bepflanztes Diskusbecken mit Sandboden und habe mich nie über schlechtes Pflanzenwachstum beschweren können.

    Gruess, Ändu
     

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