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Channa aurantimaculata (Goldfleck-Schlangenkopf)

Dieses Thema im Forum "Asien" wurde erstellt von Zigermandli, 25. Juni 2018.

  1. Zigermandli

    Zigermandli Moderator

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    Ort:
    Glarnerland
    Channa Aurantimaculata

    Wissenschaftlicher Name:
    Channa aurantimaculata

    Weitere Bezeichnungen:
    Goldtüpfel Schlangenkopffisch / Orange spotted oder Cobra Snakehead

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    Verbreitung:
    Indien
    endemisch im Brahmaputra River im Assam und Arunachal Pradesh

    Habitat
    Nebenflüsse, Pools und Sümpfe im sub-tropischen Regenwald

    Grösse:
    bis 60cm

    Empfohlene Beckengrösse:
    Einzelhaltung min. 300l Paarhaltung ab 500l

    Einrichtung:

    stark Verwurzelt und verkrautet, optimalerweise mit Schwimmpflanzendecke. Wasserstand ca. 5-10cm abgesenkt. Bei Paarhaltung muss auf eine sehr gute Strukturierung geachtet werden und auch darauf, dass das unterlegene Tier in Deckung an die Oberfläche zum atmen gelangen kann. Dazu eignen sich grosse Korkröhren.

    Das Becken muss zwingend abgedeckt und verschliessbar sein. Leichte Deckel werden aufgedrückt und selbst kleine Ritzen oder Kabeldurchführungen genutzt um aus dem Becken zu entkommen.

    Eine sichere Variante die sich bewährt hat:


    Filterung und Technik:
    Aufgrund der Lebensweise und der Fähigkeit atmospherische Luft zu atmen, ist die Filterung sekundär. Ein einfacher Klotzfilter reicht aus um die anfallenden Abfallprodukte zu verwerten. Strömung wird nicht benötigt.

    Empfohlene Wasserwerte:
    Temperatur: 20-28°C im Sommer 14-16°C wärend 3 Monaten in der Winterruhe
    pH: 6.0-8.0
    Leitwert: 36-360ppm

    Winterruhe:
    Die Subtropischen Channaarten benötigen zur Entwicklung und langfristiger Gesundheit sowie zur Ausbildung der Geschlechtsorgane eine Winterruhe. Die Winterruhe findet optimalerweise wärend 3 Monaten in einem separaten Becken oder Box bei 14-16°C statt. Die Tiere fahren den Stoffwechsel wärend dieser Zeit komplett runter, daher sollte die Fütterung die ganze Zeit über ausbleiben. Ebenso sollte die Beleuchtung auf ein minimum reduziert oder ganz aus bleiben.

    Ernährung:
    Fische, Schalentiere, Insekten

    Vergesellschaftung:
    Nicht möglich

    Geschlechtsmerkmale:
    Weibchen mit aufälligerer Punktierung auf der Afterflosse, Männchen dagegen mit eher gestreifter Zeichnung

    Fortpflanzung:
    Paternaler Maulbrüter bei dem das Männchen brütet und das Weibchen das Gelege und im Anschluss die Jungtiere bewacht. Beide Eletern betreiben aggressive Brutpflege

    Weitere Informationen:
    • Nur Einzel- oder Paarhaltung empfohlen. Unterlegene Tiere werden gefressen oder getötet (auch kleinste Zwerggarnelen) grosse Tiere verursachen massiven Stress.
    • Ohne die Winterruhe ist eine Zucht unmöglich
     
  2. Günther71

    Günther71

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    Gross Siegharts
    Hallo Thomas,ein sehr gelungener Bericht zur Haltung bzw. Steckbrief der Art,jedoch würde ich pers. nicht an den 14-16°C festhalten,sondern 18-20°C bei der Überwinterung angeben...Gruss Günther
     

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