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Bio CO2 selbst gebaut

Dieses Thema im Forum "DIY und Bastelecke" wurde erstellt von Moosalgenball, 9. Juni 2009.

  1. Moosalgenball

    Moosalgenball

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    Einleitung

    Für alle, die es interessiert und für mich zur Doku meiner Erfahrungen in Sachen Bio CO2.

    Motivation


    Da ich mit dem niedlichen Set, passend zu meinem nano Cube, einige Fummelei hatte und noch viel schlimmer einen regen Verbrauch der überteuerten mini CO2-Fläschchen verbuchen musste, habe ich kurzerhand die Zugabe von CO2 eingestellt.

    Wie sich aber herausstellte wachsen nun die Pflanzen nicht mehr richtig und die Blaualgen überziehen am liebsten alles was nicht auf 3 aus dem Wasser ist. Daraus Folgt, dass ich nicht auf CO2 verzichten kann. Jetzt ist mir aber der Kauf einer professionellen Anlage zu teuer und zu gefährlich, da ich im selben Raum quasi auf dem Boden schlafe, könnte ich im schlimmsten Fall bei einer Undichtigkeit am Morgen tot aufwachen und das gilt es zu vermeiden ;-)

    Was nun

    Die Alternative heisst bis jetzt Wasser, Zucker und Hefe.

    Einkaufsliste

    Da man das leider nicht einfach so in das Aquarium rühren kann, habe ich mal fix beim Biber einen Kanister für Kettensägen, 2m vom 6mm Schlauch, Saugnäpfe und eine Tube Silikon geholt.

    Bohren

    Als erstes habe ich nun die Bohrmaschine entstaubt und mit einem 8mm Holzbohrer (Metall könnte besser gehen) ein Loch in den einen der beiden Deckel gebohrt und 2 in den Anderen. Im Detail, mussten erst die Laschen zwischen Kanister und Deckel entfernt werden. Den Deckel mit den 2 Löchern habe ich übrigens von innen mit dem Bohrer traktiert.

    Der Schlauch

    Ein Ende schräg anschneiden und mit einer Zange und wohldosierter Brachialgewalt den Schlauch ein paar Zentimeter von aussen durch den Deckel mit dem einen Loch murksen. Deckel auf die grössere Kammer schrauben und den Schlauch mit grosszügigem Spiel bis zum Boden der kleineren Kammer abmessen und schräg abschneiden. Das Spiel ist nötig, da sich der Schlauch verdreht beim anschrauben der Deckel :-(. Ich denke, ihr wisst jetzt was kommt, genau murksen und um genau zu sein, muss jetzt das 2. Ende durch das 1. Loch im 2. Deckel aber und das ist wichtig, bis es zum Boden der kleineren Kammer reicht. Ich vermute mal, jetzt habt ihr erraten, dass die Kleinere Kammer des Kanisters zum Waschen des Gases und als Überlauf für möglichen Schaum gedacht ist.
    Nun nur noch das letzte Stück Schlauch durch das 2. Loch im 2. Deckel ein paar Zentimeter nach Innen ziehen.

    Paffrath-Schale

    So jetzt noch fix eine Paffrath-Schale basteln und an das letzte verbleibende Ende des Schlauchs kleben. Im Detail muss man mit dem Orakel seiner Wahl erst mal die Grundfläche der Schale ermitteln und mit diesem Wert auf die Suche nach einem möglichst unsichtbaren, stabilen und mindesten einen Zentimeter hohen Gefäss begeben. Im Normalfall wird man in der Küche bei den nie gebrauchten mini Tupperdosen fündig. Ich bin aber leider selten normal und mein nano Cube bekommt ein aus der Drogerie geklautes 4cl Degustationsbächerchen :-D. Erstaunlicherweise konnte ich in das brüchige Einwegteil sogar mit meinem 10mm Holzbohrer ein Loch bohren - kaum zu glauben!

    Zur Funktion der Paffrath-Schale lasst sich sagen, dass man den Eintrag des Bio-CO2s, meines Wissens bis jetzt nur sicher und praktisch durch die Begrenzung der Diffusionsfläche regeln kann und dass das Volumen zwischen Schlauchmündung und Boden der Schale als Puffer beim Druckabfall im der Anlage dient. Die besste Position für die Schale liegt gut angeströhmt in der Nahe der Wasseroberfläche.
    Überliefert hat uns das der Herr Paffrath - gepriesen sei der Erfinder.

    Silikon

    So jetzt wirds heftig! Also alles mit Zeitung auslegen, Seifenwasser und noch mehr Papier (Haushaltspapier) bereitstellen, wir kleben mit Silikon. Erstens alle Klebestellen so gut es geht mit Sprit oder Aceton entfetten und nun die Schläuche mit den Deckeln verkleben, innen wie aussen. Vorsicht, kein Silikon auf den Dichtungsring oder das Gewinde kommen lassen! Die Schläuche sitzen zwar schon bombenfest und sind dicht aber sicher ist sicher.

    Für den Fall, dass sich jetzt jemand wundert für was das Seifenwasser gedacht ist - Finger eintauchen und Silikonfugen glattstreichen.

    Zum Schluss noch den Schlauch durch den Boden ein paar Zentimeter in die Paffrath-Schale ziehen, das Ende sollte aber nicht aus der Schale ragen, mit Silikon abdichten oder wie in meinem Fall mit einer halben Tonne einpflastern und einen oder mehrere Saugnäpfe einpassen, ankleben, verschweissen - euch fällt sicher was ein ;).

    Montagevorrichtung

    Bei grösseren Bechen kann der Auftrieb der Schale zum Problem für die Saugnäpfe werden und da wird gerne die Schale mit einem Entlüftungsventil versehen und einfach unter eine Querstrebe geklebt. Das Ventil ist zum entlassen des sich bildenden Falschgases und um beim Wasserwechsel einen Unterdruck zu vermeiden. Für die ganz Krassen wäre auch noch der Einbau eines Rücklaufventils möglich aber das muss extrem leichtgängig und zuverlässig sein, da mit Nierderdruck gearbeitet wird.

    Inbetriebnahme

    So, das Ganze jetzt noch aushärten lassen und in Betrieb nehmen :), d.h. den kleinen Tank mit ca. einem Liter Wasser und den grossen Tank zur Hälfte mit Zuckergel (Wasser, Zucker, Gelatine/Tortenguss /whatever) und nicht ganz bis oben mit Zuckerwasser und Hefe füllen. Das genaue Rezept ist geheim und muss von jedem selber erarbeitet werden. Einen kleinen Hinweis noch, das Zuckergel soll eine explosionsartige Aktivität und Vermehrung der Hefe verhindern und so zur gleichmässigen, möglichst lange andauernden Produktion von CO2 führen.

    Als Ausgangslage für eure und meine Experimente (1.5l Tank aka Colaflasche):
    Gel:
    • ca 400ml Wasser für Gelatine oder bei Tortenguss nur bis breiig
    • 1 Päckchen Gelatine oder 2 Päckchen Tortenguss
    • 200g bis 400g Zucker
    Hefeansatz:
    • ca. 400ml Wasser
    • 2-3 Teelöffel Zucker
    • 1/2 bis 1 Tl. Trockenhefe
    Quellenverzeichniss

    Quellen sind durch das ganze Internet verstreut und wurden nicht notiert :-D

    Nachwort

    Mal schauen wie es klappt, bin gerade am Aushärten des Silikons.
    Bilder Folgen erst wenn die Anlage erfolgreich Läuft :p
     
  2. Roger S.

    Roger S.

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    Hallo Dominik

    Danke, dass du das so detailiert aufgeschrieben hast. Ich habe selbst mal eine "Bio-Co2 Anlage" gemacht. In Betrieb hatte ich diese "Anlage" aber nur ca. 2 Tage. Der grosse Nachteil war, dass die Co 2 Abgabe sehr geschwankt hat. Irgendwie machte ich mir sorgen, dass meine Fische sterben könnten, weil das Co 2 zu intensiv werden würde. Nun wundert es mich, wie es bei dir aussieht.


    Es kann auch wahrscheinlich sein, dass nach einer gewissen Zeit sich die CO2 Abgabe konstant hält.
     
  3. Moosalgenball

    Moosalgenball

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    Hallo Roger

    Da mache ich mir keine Sorgen.

    Mit der Paffrath-Schale ist das kein Problem, da das Gefäss die Schwankungen ausgleicht und die Fische durch die natürliche, grössenabhängige Obergrenze des CO2-Eintrags geschützt sind.

    Konstant halten der CO2 Produktion ist praktisch unmöglich und bei der beschriebenen Anlage auch unnötig.
     
  4. cornel94

    cornel94

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    Hallo

    Sehr schön.
    Bei meinem 60l Becken habe ich auch eine in Betrieb. Schon seit einem halben jahr, aber ohne pafratschale. ich achte auf die Zahl der bläschen.

    gruss
     
  5. Moosalgenball

    Moosalgenball

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    Hallo

    Wollte mal vermelden, dass die Anlage nun endlich in Betrieb ist und munter Blasen macht, die sogar in der Paffrath-Schale ankommen.

    Wie zu erwarten mit dem übergrossen 5l Kanister läuft die Schale regelmässig über und verhindert so eine CO2-Vergiftung meiner Schützlinge.

    Es scheint jedoch, als müsste ich mich nach einer kleineren Schale umschauen, da der von mir gemessene CO2-Gehalt weit über den angepeilten 30ppm liegt :(
     
  6. cornel94

    cornel94

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    Hallo

    Was für ein co2 Test hast du denn, und wie rechnet man die Fläche für die Paffratschale aus??

    gruss
     
  7. Moosalgenball

    Moosalgenball

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    Hallo Floppi

    Ich habe den CO2-Dauertest, der beim Set von Dennerle dabei war und errechne den Wert nach JBL Testset COMBI SET Koffer (das Standartding eben) aus PH und KH nach der aufgedruckten Tabelle.

    Da der KH ein entscheidender Faktor bei der Lösung von CO2 in Wasser ist, berechnet sich die Schale wie folgt:

    Von http://web.archive.org/web/20070219151856/http://www.sprachenzentrum.hu-berlin.de/personal/klbau/Aquarium-neu/co2.htm

    Da fehlen aber Faktoren wie:
    • gewünschter Ziel-Wert (ppm CO2)
    • Strömung
    • Druck / Wassertiefe
    • Austreibende Faktoren wie Sprudelstein
    Wobei man natürlich nicht immer gleich eine neue Schale bauen muss, falls der gewünschte Wert nicht erreicht wurde. Man kann durchaus mit der Wasserströmung den Wert erhöhen oder aber mit einem Sprudelstein oder mehr Störungen der Wasseroberfläche den Wert verringern.

    PS: Einen Prost auf den Pinguin - bei mir ist es Gentoo :-D
     
  8. Moosalgenball

    Moosalgenball

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    Ich wollte euch mal Berichterstatten.

    Die erste Erneuerung des Wasser/Zucker/Hefe-Gemischs ist fällig.

    So und hier noch meine Mischung:

    750 g Zucker
    3 Liter Wasser
    1 Packung Trockenhefe

    Den Zucker in den Tank
    Wasser einfüllen und möglichst NICHT mit dem Zucker mischen.
    Die Hefe mit ein Wenig Zucker und Wasser gehen lassen und bei Schaumbildung einfüllen. Zuschrauben und gut ist.

    Bilder meiner Anlage folgen bald, da ich neu eine Digicam besitze ;)
     
  9. Onlyleon

    Onlyleon

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    Irgendwo im Nirgendwo
    Auf die Bilder freue ich mich schon, interessiert mich gerade sehr :)

    Gut beschrieben,

    fg onlyleon
     
  10. Farid

    Farid

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    hallo dominik,
    hast du dir schon mal überlegt die zuckermschung mit gelatine zu vermengen?? man verhindert so eigentlich die schwankungen weil das zucker/gelatine gebinde eine konstante oberfläche bildet was sich langsam aber mit konstanter geschwindigkeit löst.

    (mods) dieser bericht wär doch wieder mal was für in die bastelecke ;-) )

    bin gespannt auf die bilder!

    farid
     
  11. BloodDragon

    BloodDragon

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    Hi!

    Schöner Bericht! Ich habe in 3 Aquarien die selbstgebaute CO2 Anlage am laufen seit etwa 1.5 Monaten. Habe noch ein paar Erfahrungen:

    Ich verwende die Anleitung von deters-ing also 250g Zucker auf 1L Wasser, das ganze kurz aufkochen und ein Wenig Hefe dazu. Die intensität der CO2 Produktion (somit auch die länge der gährung) ist von der Menge an Hefe, die man beigibt abhängig. Mehr Hefe = schneller mehr CO2, dafür schneller wieder die Flüssigkeit austauschen. ich verwende etwa 1/4 bis 1/3 eines Päckchens, und mische dies zuerst getrennt mit etwa 1dl lauwarmem Zuckerwasser an. (das Zuckerwasser zuerst auf etwa 35 Grad abkühlen lassen bevor es mit der hefe gemischt wird)

    Ein wenig Speiseöl auf die Mischung und Schaum ist Vergangenheit.

    Bei mir verläuft der pH relativ gut (KH=9.5dH), Ohne CO2 Düngungist er ein wenig über 8 und mit CO2 bleibt der bei 7.2 +/- ~0.2 (Tröpfchentest von JBL), auch am Morgen messe ich etwa das gleiche wie am Abend. nach etwa 1.5 Wochen fängt die Gärung an zu sterben und der pH steigt wieder. Ich muss einfach früh genug die nächste Gärung starten.

    Ich verwende einen Lindenholzausströmer, der scheint super zu funktionieren, wird aber nach einer weile schwarz und muss ausgetauscht werden. Werde mir noch einen Flipper zulegen.

    Hoffe ich konnte noch was beitragen!
     
  12. cornel94

    cornel94

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    Hallo

    Ich betreibe auch schon länger eine Bio-co2 Anlage(Anleitung auf
    der HP)

    Für 0.5l

    Nehme ich 120g Zucker
    2g Hefe
    lauwarmeswasser.

    Jetzt hab ich mir auch so ne Paffratschale gebastel, dazu habe ich aber noch einpaar Fragen:

    Geht durch das Aufsteigen der grossen Blasen aus der Paffratschale nicht zu viel Co2 verloren, oder wie ist das???

    Gruss Cornel
     
  13. Farid

    Farid

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    hoi cornel,
    da die grosse blase sehr schnell zur oberfläche saust geht da praktisch nichts ins wasser ...das ganze müsste mit sehr feinen blasen sehr langsam zirkulierend sein,damit das geschehen würde...

    den effekt hast du auch mit der paffrath-schale da das wasser unten durch immer wieder reibung macht und so sehr geringe megne Co2 absorbiert.

    farid
     
  14. Moosalgenball

    Moosalgenball

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    So endlich habe ich es geschafft und die Bilder sind gemacht. Leider sind einige etwas zu hell geworden aber ich hoffe, so sieht man wenigstens meine Silikonschmiererei nicht all zu gut :-D
    [​IMG]
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  15. Moosalgenball

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  16. rolan

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    Ich habe mal aus einem anderen Forum noch ein Rezept gehabt mit Tortengelee. Hat auch ganz gut funktioniert und eine gleichmässige CO2 Produktion geleistet ;-). Leider hatte ich ein wenig Probleme mit der Paffrath-Schale und somit lief mein CO2-Versuch gerade mal über ein halbes Jahr... :-(
     
  17. Moosalgenball

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    @ Farid:
    Ja, das habe ich mir überlegt aber ich erreiche anscheinend änliche bis identische Standzeiten mit ohne Gelatine aber mit Zucker nicht auflösen, was um einiges bequemer ist.

    Sicher könnte die Anleitung in der Bastelecke oder gar im Magazin veröffentlichen aber vorher würde ich das ganze noch mal überarbeiten.

    @Floppi:
    Nein, dass muss so sein, da die Grösse der Schale die Dosis bestimmt und ein Zuviel als Blase entweicht und so deine Fisch vor dem Erstickungstot rettet.

    @BloodDragon:
    Du hast da einen Denkfehler drin. Die menge der Hefe bestimmt nur, wie schnell es los geht nicht wie hoch die Produktion sein wird.
    Da wenn du weniger Hefe beimischst die Hefe halt einige Teilungen mehr braucht um die maximale Population zu erreichen.

    Aufkochen ist eigentlich nicht nötig. Versuch mal den Zucker nicht aufzulösen und 1/3 Päckchen Hefe wie gewohnt mit Zuckerlösung an zu setzen und bei zu geben. Du solltet so auf ca. 3 Wochen kommen, das die Hefe nur allmälich an den Zucker kommt. 12.6 bis 5.7 hat so mein erster Ansatz gebracht.
     
  18. BloodDragon

    BloodDragon

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    Ist es nicht so, dass wen die Flasche zu ist und kein O2 mehr vorhanden ist die Hefe aufhört sich zu vermehren? (habe ich mal so gehört)

    Ich habe zumindest das Gefühl, dass die Flaschen bei mir mit mehr anfangs Hefe schneller mehr CO2 produzieren und auch schneller ausgetauscht werden müssen.
     
  19. Moosalgenball

    Moosalgenball

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    Da müssten wir einen Fachmann fragen. Es könnte aber erklären, weshalb öffnen des Tanks die Standzeit verringert.
     
  20. guppyfreund

    guppyfreund

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    Ich bin der fachmann!!! =)

    Hallo zusammen

    das alles hatten wir erst gerade in biologie!
    in unseren selfmade Co2 anlagen (ich habe auch eine aber viel einfacher)
    dient wasser als lebensgrundlage für den hefepilz das zucker die nahrung!

    wenn der behälter geschlossen ist kommt ja kein sauersoff herein!
    wenn sauerstoff hereinkommt benutzt die hefe den sauerstoff als energiequelle und es entsteht nur sehr wenig bis kein Co2.
    ist der der behälter aber geschlossen dann wandelt der hefepilz zucker in energie um als nebenprodukt entsteht Co2!!

    also behälter geschlossen = Co2
    behälter zu= nur wenig- gar kein Co2

    ich hoffe ich konnte euch helfen!


    nun meine anlage
    aus:
    1m luftschlauch
    1l flasche
    trockenhefe
    zucker und wasser

    flasche 4cm mit wasser füllen(nicht mehr sonst läuft es über und alles ist imAQ)

    3TL trockenhefe hinein schwenken um zu mischen
    3EL zucker hinein schwenken zum mischen
    schlauch mit klebeband anbringen (2cm schlauch in die flasche)
    anderes ende direkt ins AQ oder an den filter...
    die bilder veranschaulichen das ganze noch ein wenig...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. März 2011

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