1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Ahornholz im Aquarium?

Dieses Thema im Forum "Technik und Einrichtung" wurde erstellt von Roger_M81, 15. Februar 2020 um 14:37 Uhr.

Schlagworte:
  1. Roger_M81

    Roger_M81

    Registriert seit:
    10. August 2013
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Felben-Wellhausen (TG)
    Hallo liebe Mitaquarianer
    Ich hab da mal eine Frage:
    Kennt sich vielleicht jemand aus mit Hölzern aus unserer Natur im Aquarium?
    Ich hab vor dem Haus einen Ahorn den wir Umhauen wollen und der ein paar super schöne Äste hat die sehr gut in mein Aquarium passen würden.
    Hat jemand schon mal Ahornholz im AQ gehabt und gute Erfahrungen gemacht oder sollte ich das besser sein lassen?
    Würde mich sehr auf positive Antworten freuen.
    lg Roger
     
  2. Alveus

    Alveus

    Registriert seit:
    23. April 2006
    Beiträge:
    1.695
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    Basel
    Hallo Roger

    Bei meinen Recherchen bin ich oft über die Aussage in deutschen Foren gestolpert, Ahorn sei Giftig. Genau so oft aber über die Aussage, das es absolut unbedenklich sei.

    Fakt ist, dass der Eschenahorn und der Bergahorn nach "neueren" Erkenntnissen tatsächlich ein Giftenthäld, welches Potent genug ist, Pferde zu töten.

    Ob es das Gift auch für Fische giftig ist, kann man nur anhand Erfahrungsberichten anderer vermuten.
    Spitz- und Feldahorn sollten laut meinen Recherchen unbedenklich sein.

    Ich persönlich setze primär auf Erlenholz, da habe ich durchweg gute Erfahrungen, und auch die Verfärbung des Wassers durch das Erlenholz sagen mit zu. Aber auch Eiche und Buche werden gerne genutzt. Aber es zählt das gleiche wie auch beim Holz aus dem Aquarienhandel: immer beobachten, ob es gammelt. (Nach meiner Erfahrung gammelt das Aquarienholz noch lieber als mein Erlenholz).

    Gruss Alveus
     
  3. öpflschnägg

    öpflschnägg

    Registriert seit:
    21. November 2010
    Beiträge:
    479
    Zustimmungen:
    22
    Ort:
    Esslingen
    Salü zäma,

    Mit Weissbuche und Erle mache ich gute Erfahrungen. Abstand nehmen sollte man von Kernobst-Hölzern, da diese der Bildung von Blausäure Vorschub leisten können.
    Das von Alveus erwähnte Gift bringt auch Menschen um (z. B. Kinder armer Familien in Indien durch übermässigen Litschi-Konsum). Das mitochondriale Enzym, auf welches das Hypoglycin im Endeffekt wirkt, wird an Fischen erforscht, ob das Hypoglycin aber im Holz von Ahornbäumen vorkommt, entgeht mir.

    Herzlich, Roman
     
  4. Alveus

    Alveus

    Registriert seit:
    23. April 2006
    Beiträge:
    1.695
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    Basel
    Hallo.

    In den ganzen Berichten und der Studie wird nur von den giftigen Samen und Keimlingen und Blättern geschrieben. Ob die Zweige und Äste oder Wurzeln selbst das Gift enthalten, habe ich bisher auch nicht herausgefunden. Daher währe ich lieber vorsichtig, zumal es Berichte von Totalverlusten gibt. Ob diese Totalverluste tatsächlich vom Berg/ Escheahorn verursacht wurden oder nicht, ist eine andere Frage.

    Gruss Alveus
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2020 um 00:41 Uhr

Diese Seite empfehlen