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Ab welcher Beckengrösse macht ein Filterbecken Sinn?

Dieses Thema im Forum "Technik und Einrichtung" wurde erstellt von Tapajos, 9. Juni 2017.

  1. Ändu

    Ändu Moderator

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    Hallo Phil

    Ja genau, Stromausfälle gibt es ja nie ;o).

    Einen unvorhersehbarenen Zwischenfall wie einen Stromausfall (nur darum geht es) kannst du nicht mit einem Abstellhahn lösen, welchen du manuell betätigen musst. Das rückfliessende Wasser muss im Filterbecken Platz haben. Um den Test kommst du nicht herum: Pumpe aussschalten und warten. Wenn das Filterbecken zu überlaufen droht, musst du die Pumpe wieder einschalten und dir Gedanken über Korrekturen machen. Sonst geht es irgendwann in die Hosen. Wenn der Platz nicht reicht, muss vermutlich zumindest die letzte Trennscheibe gekürzt werden, damit das Niveau in der Klarwasserkammer niedriger ist. Aber vielleicht passt ja alles, kommt ganz auf den Test an.

    Gruess, Ändu
     
  2. Tapajos

    Tapajos

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    Mon das ging ja fix

    ja schon aber ich werde mir lieber zeit nehmen und das filterbecken auf herz und nieren prüfen.

    sonst wie bereits von dir erwähnt gehts irgendwann schief


    da hast du natürlich vollkommen recht es muss ja nicht mal unbedingt die pumpe kaputt gehen oder ausfallen
    die geimeinde kann auf einfach den stro mal für eine unbestimmte zeit abschalten...... gar nicht drann gedacht
    respektive ist schon lange nicht mehr passiert deswegen hatte ich diesen fall gar nicht mehr auf dem schirm


    danke dir Aendu


    LG Phil
     
  3. Basil Boesch

    Basil Boesch Moderator

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    Hallo Phil

    Die Fälle "Stromausfall" oder "Sicherung fliegt raus" könntest Du theoretisch abdecken mit einem stromlos geschlossenen Magnetventil in der Abflussleitung. Aber eben, dann bleibt trotzdem noch die Möglichkeit dass die Pumpe selber ausfällt (oder verstopft oder was auch immer). Und mir persönlich wäre mit einem System, das auf permanenten störungsfreien Betrieb angewiesen ist und andernfalls das Zimmer flutet, nicht wohl. ;) Daher wiederhole ich es auch noch ein weiteres Mal: Das Filterbecken muss so ausgelegt sein, dass es das nachfliessende Wasser auffangen kann, wenn die Pumpe mal nicht läuft.

    Und berechnen kann man zwar viel, aber wie Ändu bereits geschrieben hat, ist der Praxistest noch wichtiger und aussagekräftiger.

    Griessli, Basil
     
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  4. Tapajos

    Tapajos

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    Hallo Basil

    Du bist Stromer gel ;-) Danke für den TIPP

    Ja Praxistests immer die sicherste Variante zum Abchecken ob was funktioniert oder nicht..


    Gruss Phil
     
  5. s.mathys

    s.mathys

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    Hi Phil

    Ich hatte ein Technikbecken beim Meerwasseraquarium und da ich leicht paranoid bin und auch mehrfach abgesichert sein wollte, hatte ich ähnlich viele Gedanken wie du :D

    Zum Thema Rücklauf wenn die Pumpe ausfällt. Wenn du deinen Auslass unter Wasser haben willst, kannst du ein Loch in das Rohr machen, ca. 1cm unterhalb des Wasserspiegels. Ich hatte das auch als Vorsichtsmassnahme so installiert. Wenn die Pumpe also ausfällt, saugt es dir wasser bis zum kleinen Loch, danach zieht es Luft und die Sogwirkung hört auf. Das bedeutet aber, dass du beim wöchentlichen Putzen oder wie oft du das auch immer machst, schaust ob das Loch nicht von Algen/Schnecken oder sonstwas verstopft ist. Du kannst ja berechnen wie viel Wasser abgesogen wird, sobald du die genauen Masse deines Beckens hast.

    Es gibt aber auch das Gegenteil, nämlich das Überfüllen...Ich empfehle 2 Abläufe. Ein normaler und ein Notablauf, sollte der normale Ablauf mal verstopft sein. Da ich doppelt und dreifach sicher sein wollte, hatte ich meine Rückförderpumpe an ein Relais und an einen Schwimmerschalter sowas hier angeschlossen. Sollten jetzt beide Abläufe verstopft sein und somit der Wasserspiegel immer mehr steigen, schaltete die Pumpe ab, sobald ein bestimmter Pegel erreicht wurde.
    Und erneut müsstest du dann diese Toleranz mit einbeziehen, um das Auffangvolumen des Filterbeckens zu berechnen.

    Sind diese Massnahmen unbedingt nötig? Wohl eher nicht. Konnte ich danach wie ein Baby schlafen und das Becken für einige Tage unbeobachtet lassen? Definitiv! Ich hatte nie einen Zwischenfall, weder Pumpenausfall noch Überfüllung. Ich fand die Massnahmen praktisch, denn so konnte ich bei Bedarf einfach die Pumpe ausschalten und musste mir keine Gedanken machen, dass es evt. zu viel Wasser zieht.

    Zum Filtermedium. Ich bin kein Fan von Siporax und Co. Ich setze in all meinen Becken nur Biohome ultimate ein, weil es extrem porös ist und sehr viel Fläche für Bakterien bietet. Ich habe auch kleine Becken mit Zerbrochenem Lavagestein als biologisches Filtermedium. Für meinen Teil sind die Eheim Medien und von wem die alle sind, einfach masslos überteuert und bringen nur einen Bruchteil der Filterleistung von Biohome ultimate. Ich würde erst Mechanisch über 3 verschieden grobe Matten filtern, damit das Biologische Filtermedium nicht verstopft. Erst ganz grob, dann klein und am Schluss ein Flies, welches noch die letzten kleinen Teilchen auffängt. Im Anschluss das Biomaterial. Ob du in einer weiteren Kammer noch MP600 oder so einbringen willst, musst du wissen.

    Gruss
    Stefan
     
  6. Basil Boesch

    Basil Boesch Moderator

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    Hallo Phil

    Fast... ich bin Chemiker. :D
    Aber selbst da gibt es Überschneidungen. ;)

    Griessli, Basil
     
  7. Tapajos

    Tapajos

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    Hallo Ihr zwei

    Stefan: Herzlichen dank für deine Tipps ! Wo kriege ich das empfohlene Filtermedium?
    In DE geschaut, die hatten das nicht...

    Basil: OK jetzt weiss ichs definitiv ;-)

    Gruss Phil
     
  8. Tapajos

    Tapajos

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    Bleibt noch die Frage wie gross ich die Mattenschnitzel zuschneiden soll?

    Danke und Gruss Phil
     
  9. Zigermandli

    Zigermandli Moderator

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    Morgen Phil
    das spielt nicht so eine Rolle, plus - minus 25x25x25mm schneide ich meine jeweils.

    [​IMG]

    Gruss Thomas
     
  10. Tapajos

    Tapajos

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    Hoi

    ok danke. du bist also auch ein fürsprecher der schnitzel?

    Was hast du sonst noch für medien drinn thomas?

    LG Phil
     
  11. s.mathys

    s.mathys

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    Hi Phil

    Ich beziehe mein Biohome Ultimate immer hier: http://www.filterpro.co.uk/ Wenn du per paypal zahlst, ist es meist innerhalb 2-3 Tagen hier. Das Medium lässt sich auch brechen, womit die "Pellets" kleiner werden, falls sie kompakter sein sollen. Preis/Leistung für mich nicht zu toppen.

    Gruss
    Stefan
     
  12. Zigermandli

    Zigermandli Moderator

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    Sali Phil

    kommt darauf an bei welchem Becken.

    Ich verwende meist eine Kombination mit HMF's und Mattenschnitzeln oder Mehrkammersystemen mit Mattenschnitzeln und moving bed oder Eck HMF's mit moving bed dahinter.

    Ich verwende fürs moving bed Kaldnes K1 https://koi-teich.ch/produkt/kaldnes-k1-micro-filtermaterial-50-l-2/ . Die Filterleistung mit moving bed ist beeindruckend. Nachteil bei meinen Systemen ist, dass die Nähstoffversorgung der Pflanzen aufgrund der starken Biologiestufen, dem hohen Sauerstoffanteil mit dem einhergehenden austreiben des CO2's eher schwierig wird. Das ist für meine Becken aber nicht relevant ;)

    @s.mathys , das Biohome Medium sieht interessant aus. Hast du es schon lange im Einsatz und in welcher Form bzw in welcher Stufe in welcher Menge mit welchem Besatz (futtermenge) setzt du es ein ?

    Würde mich sehr interessieren

    Gruss Thomas
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2017
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  13. s.mathys

    s.mathys

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    Hoi Thomas,

    Ich habe es jetzt ca. 3 Jahre im Einsatz. Angefangen bei Malawis. Da hatte ich ca. 5kg im Filter für ein 450L Becken. Es war ein Aulonocara OB /Synodontis Grandiops Becken und es waren am Ende viele Fische drin (Ich kann dir nicht genau sagen wie viele, da es dauernd Junge Barsche und Synos gab). Gefüttert hatte ich auch "genug" :D. Eine Mischung aus Frostfutter und Pellets.

    Vor dem Biohome hatte ich Eheim Filtermaterial und machte jeweils 1x pro Woche einen 50% Wasserwechsel. Der Nitratwert war dann immer auf 30-40 oben.
    Nach dem Einsetzen und Einfahren des Biohome Ultimates machte ich noch alle 2 Wochen einen Wasserwechsel und hatte nach jeder Periode einen Nitratwert von ca. 20. Ab da habe ich angefangen, alle Becken damit zu bestücken. Ich bezweifle, dass es dir Nitrat rauszieht (damit machen sie ja werbung), da würde ich dann eher auf MP600 gehen, aber es dauerte wesentlich länger, bis derselbe Nitratlevel erreicht wurde. Auch benötigte ich weniger Medium für die bessere Filterung.

    Zu den anderen Becken:
    325L reines Synodontis Mix Auffangbecken mit ca. 20 Stück (zwischen 5 und 10cm gross) mit ca. 3kg Medium
    400L mit 4 Andinoacara pulcher neon blau (ca. 7cm) und 3 Barilius Ardens (Warten auf den restlichen Schwarm :p) und ca. 3.5kg Medium
    720L Clarias Batrachus growout Becken mit 2 ca. 20cm grossen Tieren. ca. 6-7kg Medium (Sind noch jung und klein, aber schon jetzt Schweine...)

    Ich mache bei allen Becken ca. alle 3 Wochen einen Wasserwechsel von 30-40%. Stichprobeartige Wassertest (zu Beginn wöchentlich) Nitrat ist je nach Becken zwischen 10 und 15 nach den 3 Wochen.
    Ich füttere Frost- und Trockenfutter. Ich füttere normalerweise 1x pro Tag. Wahrscheinlich zu viel, auch wenn ich mich jeweils versuche zurückzuhalten ;-)

    Ich filtere immer erst Mechanisch über 3-4 Matten. Grob(1-2 Matten), Mittel und Watte, damit das Medium nicht verstopft wird. Die Matten wasche ich ca. alle 3-6 Monate aus und ersetze die Filterwatte.

    Und nein, ich werde nicht gesponsert oder dergleichen :D Ich war damals einfach auf der Suche nach einem Sinnvollen und nachhaltigen Medium, welches eine möglichst hohe Fläche für Bakterien bietet und dennoch eine hohe Durchflussrate aufweist. Dass es Preislich auch noch sinn macht, ist ein willkommener Bonus. Nach vielem Ausprobieren stiess ich schlussendlich auf Biohome Ultimate und seither bin ich wunschlos glücklich.
    Sicher sind Wasserwechsel Wichtig und nützlich, aber ich sehe nicht ein wozu ich jede Woche 50% Wasserwechsel durchführen und die Tiere stressen soll, wenn es auch alle 3-5 Wochen geht (ich weiss, einige würden jetzt am liebsten Steine nach mir werfen und mir die Fische wegnehmen). Solange die Werte gut und konstant bleiben, mache ich einen Wasserwechsel höchstens um die Temperaturen im Gleichgewicht zu halten.

    Eine Zeit lang hatte ich auch einen Moving bed Filter mit dem gleichen Medium wie du, was auch sehr gut ist, nur trieb mich der Filter schier in den Wahnsinn. Mich hat der "Lärm" gestört, den die gemacht haben. Ich bin sehr pingelig was das angeht :D Ich will meine Becken inkl. Filter usw. flüsterleise ^^
    Daher flog das Zeug wieder raus.

    Lange Rede kurzer Sinn, ich werde wohl nie mehr ein anderes Medium kaufen, sofern nichts neues entwickelt wird.

    Gruss Stefan
     
  14. Ändu

    Ändu Moderator

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    Hallo Stefan

    Vielen Dank für den ausführlichen und interessanten Erfahrungsbericht! Nur eine Verständnisfrage zur folgenden Aussage:

    Aber du hast doch bei weniger Wasserwechsel und gleichbleibendem Fischbesatz (und Fütterung) wesentlich niedrigere Nitratwerte, oder habe ich das falsch verstanden? Dann wäre die logische Schlussfolgerung, dass Nitrat im Inneren dieses Filtermediums unter sauerstofffreien (anaeroben) Bedingungen abgebaut wird. Und das sagt der Hersteller ja auch. Verstehe mich nicht falsch, ich will nicht den Hersteller in Schutz nehmen, ich will nur verstehen, weshalb du das bezweifelst.

    Gruess, Ändu
     
  15. s.mathys

    s.mathys

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    Bis zu einem gewissen Grad sicher, aber es kommt bei der Vermarktung schon fast wie ein Nitrat-weg Wundermittel rüber. Ich will damit nur sagen, man soll realistisch bleiben. Es ist wirklich ein super Medium, aber gleich Wunder darf man trotz allem nicht erwarten ;-)
     
  16. Zigermandli

    Zigermandli Moderator

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    Sali Stefan

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.

    Was mich etwas irritiert, ist die Menge. Bei den Clarias verstehe ich es, das sind echte Schweinchen :D aber => 5Kg für ein 450L Becken 3Kg für 325L :eek: ? Fährst du überall mit Filterbecken und wenn ja wie gross sind die Kammern ?

    Ein paar Bilder wären Spitze :)

    Dafür wird Dir hier keiner einen Vorwurf machen. Wenn man sein system kennt und den Leitwert im Griff hat, spricht ja nichts gegen längere Wechselintervalle. Ich wechsle bei meinem 2000er auch nur alle zweieinhalb Wochen 30-40%
    Kann ich verstehen, wenn das Filterbecken oder der Kammerfilter nicht gut abgeschottet ist, kriegt man das Ding nicht Flüsterleise und im Wohnzimmer kann das echt nerven.

    gruss Thomas
     
  17. s.mathys

    s.mathys

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    Hoi Thomas

    Beim 450L Becken war ein Eheim Prof. 3 600 dran und da habe ich einfach 3 Körbe mit Material gefüllt und und 1 Korb mit Matten. Kann sein dass es etwas weniger war, ich hatte es nicht ganz genau abgemessen. Ich glaube es wird empfohlen, speziell bei Barschen wo man einen gewissen Überbesatz hat, ca. 1.5kg/100Liter zu nehmen. Der Filter ist jetzt am 325er mit 1 Korb Matten, 2 Körbe Medium und 1 Korb MP600.

    3kg klingt nach viel, ist es aber nicht. Um die gleiche Menge an Material von Eheim einzubringen, brauchst du wahrscheinlich um di 5-6L Biomech, erhälst nicht die gleiche Filterleistung, kostet dafür fast das Vierfache und verlierst zudem noch Durchfluss.

    Ich habe keine Filterbecken mehr. Zu viele Lärmquellen, Platzverlust und Risikos (Als Tollpatsch löse ich gerne das worst case szenario aus). Ich habe noch Eheims und einen FX6 im Einsatz. Filterbecken neigen dazu, irgendwo Geräusche zu entwickeln und sei es nur die Rückförderpumpe die Vibrationen ans Glas abgibt :D - wie gesagt, seeehhhhr pingelig ^^
    Ich war so glücklich, als das Meerwasserbecken weg war und wieder Stille herrschte :p

    Bei einem Diskuszüchter sah ich umgebaute Eheim Filter. Also vom normalen filter zum bewegten Filter. Und die Filtrierung war super (Kaldnes K1). In einem Zuchtraum ist das toll, aber im Wohnzimmer nervt das ständige rascheln und "Klefelen" extrem (zumindest empfindliche Läute wie mich).

    Gruss
    Stefan
     
  18. Bruno Hauri

    Bruno Hauri Moderator

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    Salü Phil

    Ich denke, dass der Filter ziemlich grenzwertig ausgelegt ist. Mehr als zehn Liter Wasser wird er vermutlich nicht auffangen können. Ich weiss es aber nicht genau. Miss das doch mal aus, sprich alles Wasser oberhalb der Trennscheiben. Wenn in Deinem oben beschriebenem Becken mit 735 Litern der Pegelstand bei Stromausfall 2 cm sinken sollte, dann werden ca. 20 Liter Wasser zurückfliessen.
    In der letzten Kammer wird sich die Rückförderpumpe befinden. Denke auch daran, dass diese Kammer bei Inbetriebnahme sehr rasch leergesaugt wird, sollte das Volumen zu gering sein. Der Filter sollte so ausgelegt sein, dass bei Stromausfall oder bei Wartungsarbeiten das Rückfliessende Wasser vom Filter aufgefangen und bei Wiederinbetriebnahme die Rückförderpumpe nicht trockenlaufen kann.

    Freundliche Grüsse
    Bruno
     
  19. Tapajos

    Tapajos

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    Hallo

    @ Bruno: Ja wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen dass ich im Minimum eine Trennscheibe nochmals neu tiefer kleben muss. da sind deine Zweifel absolut
    berechtigt.. ich werde das ganze aber vorher testen wenn es dann soweit ist... wird sicher herbst winter...

    @ Stefan und Thomas: Danke für Eure Ausführungen

    Gruss Phil
     
  20. Tapajos

    Tapajos

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    Moin

    was für eine Förderpumpe könnt Ihr empfehlen?

    LG Phil
     

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