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9 Monate ohne Wasserwechsel

Dieses Thema im Forum "Haltung: Fische" wurde erstellt von aquasteffen, 14. Mai 2010.

  1. A.H

    A.H

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    Guten Abend

    Dann werd ich mich wohl wiedereinmal einklinken müssen.

    Zum 1 Teil.

    Und welche Tierart soll die Jungen Garnelen reduzieren?. Ich habe schon mehr als 10 ausgewachsene Garnelen in gerademal 0.5L entdecken dürfen und die haben sich weiter Fortgepflanzt. Inzwischen habe ich die Tiere abgefangen, jedoch lebten die Tiere dort ohne WW und Nahrungszufuhr mehr als 1 Jahr ohne Probleme(Ich habe die Entwicklung beobachtet). Die Tiere sind heute über 3cm gross und über 2 Jahre alt(Wobei meine älteste Altwassergarnele ein Tier aus dem ersten Bestand von 2004 oder 2005 ist und heute immernoch Eier trägt).

    Zu deinem zweiten Teil:

    Ja genau. Und an den Osterhasen glaubst du auch noch?:shock:

    Mein lieber. Du bist keine 20 Jahre Aquarianer oder dann sehr sehr ein seltsamer. I'm sorry.
    Aber schau dir die Biotope gewisser Fischarten einmal an zB. Killis. Ein Teil davon lebt in kleinen Tümpelchen! Die erleben die einen WW, haben immer das selbe Wasser, bis auf das Regenwasser, welches bei den Altwasserbecken ja auch hinzukommt.
    Nun, sicher das diese Becken keinen Sinn haben? Meinst du wirklich die Tiere leben in der Natur in Pflanzenparadiesen wie bei uns?
    Ich halte keine Tiere mehr in Pflanzenbecken seit ich einmal einige Naturbiotope nachgebaut habe. Meine Skalare schwimmen im braunen Wasser zwischen Ästen hindurch, genau so wie der Schwarm Neons und die anderen Tiere. Die Wasserwerte sind im "optimalen" Bereich und das Wasser wird Regelmässig gewechselt.

    Nur, was passiert wenn ich Zwerguramis oder Wildkampfische(B. imbellis bzw. Maulbrüter) halten will?
    Dann baue ich deren Heimat nach.
    Wie?
    Mit Reiseberichten und Haltungserfahrungen versuche ich ein optimum zu finden.
    Dies liegt bei solchen Tieren oft in einem Altwasserbecken wo sie sich ruhig vermehren können.
    Klar ist, solche Becken brauchen ein Gewisses Wissen was die Nahrungskette anbelangt und einen Platz an der Sonne,(auch den muss man erproben). um den Garnelen und Wasserflöhen eine gute Algenpopulation zu gewährleisten. Zuerst muss das Becken also einige Monate mit denn Futtertieren leben. Danach kannst du einige Tiere einsetzen. Nach einiger Zeit wirst du ein Gleichgewicht feststellen können.

    Nein, bei einer Krankheit sterben selten alle Tiere! Die Gesunden Überleben meistens. Bei Guppys usw. konnte ich bei gesunden Tieren nochnie ein Totalsterben feststellen!. Mein Platystamm lebt seit Jahren und hat einige Krankheiten überlebt, immer sind einige Tiere durchgekommen und konnten den Bestand erhalten. Natürliche Selektion nennt man das. Lernt man spätestens in der neuten Klasse

    Mfg
     
  2. Felix

    Felix

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    http://www.asterix.com/bd/albs/15de.jpg

    Sorry, aber den konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen :-D
    Ich sag jetzt nicht, wer welche Rolle spielt :lol:

    So, das war mein letzter Offtopic.
    Hoffentlich gehts morgen wieder konstruktiv weiter.

    Gruss Felix
     
  3. Cuddle Bear

    Cuddle Bear

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    Hallo

    @ Aspi
    Besten Dank für die Erklärung.

    Was ist die Obergrenze an NaCl / Kochsalz in einem Süsswasserbecken ?
    Gibt es da Angaben / Richtwerte ?

    Gruss Tony
     
  4. Basil Boesch

    Basil Boesch Moderator

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    Hallo zusammen

    @Aspi:
    Was ich bei der Thematik Altwasserbecken sehr spannend finde, ist die Frage: Wo bleiben "Sachen" wie Calcium und Magnesium, die sich ja nicht abbauen können und damit theoretisch genauso anreichern sollten wie Natrium? Tun sie aber nicht, wie man aus den Grafiken von Steffen (Seite 2 oben; sehr schön, vielen Dank!) sieht. Die GH nimmt ja kontinuierlich ab und stabilisiert sich dann nach einer gewissen Zeit. Spielt da die Aufnahme durch die Pflanzen die hauptsächliche Rolle oder eher die Ionenaustauscherkapazität von Mulm?

    So rein spekulativ würde ich eher dem Mulm die Hauptrolle zuschreiben, denn wenn es die Aufnahme durch Pflanzen wäre, würde es mich wundern, dass sich der Wert bei einer GH von (in Steffens Beispiel) 8 plötzlich stabilisiert.

    Ach ja, in diesem Zusammenhang eine Frage an die "Altwässerler": Reinigt Ihr eigentlich den Filter regelmässig oder wird der auch in Ruhe gelassen?

    @Tony:
    Das sehe ich auch so wie Aspi. Meerwasser hat umgerechnet rund 50'000 ?S/cm, von dem her finde ich die 1000 recht "harmlos" (so viel hat ja schon fast Leitungwasser in Gegenden mit hoher Härte... nur dann natürlich nicht in Form von NaCl).

    @Bernd:
    Pauschalisieren heisst doch immer, dass man etwas, was in gewissen Fällen gilt, auf alle Fälle überträgt. Und das wiederum bedeutet, dass die Aussage zwar für einige (vielleicht sogar viele) Fälle richtig, für andere aber wiederum falsch ist. Pauschalisieren heisst also letztendlich nichts anderes, als dass man (auch) Falschaussagen macht. Und das dies in einem Forum unerwünscht ist, versteht sich doch hoffentlich von selbst. Dazu sollte eigentlich der gesunde Menschenverstand ausreichen und keine AGB notwendig sein (hätte ich zumindest gedacht... :roll:).

    Griessli, Basil
     
  5. Angel

    Angel

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    Hi Basil

    Ich tendiere hier eher zum Mulm, der ja in einem Altwasseraquarium eine nicht ganz unwesentliche Rolle einnimmt und tatsächlich als Ionenaustauscher fungiert.

    Liebe Grüsse

    Angel
     
  6. aquasteffen

    aquasteffen Guest


    Zitat:
    Ohne Magnesium können keine Proteine (Eiweiße) hergestellt werden. Der Stoffwechsel kommt dann zum erliegen.

    es gibt jede menge prozesse in und um pflanzen die für die meisten unbekannt sind und auch keine bedeutung haben. immer erst wenn jemand fragt:-D

    leider weiss ich nicht im welchen zusammenhang und mit welchen anderen stoffen das magnesium durch pflanzen aufgenommen wird weil es ja das zentralatom des chlorophyll ist. viellecht kann ja einer eine verständlichere antword darauf geben?

    gruss
     
  7. aquasteffen

    aquasteffen Guest


    hmmm ich hoffe das ich gerade kein blödsin schreibe! muss mg nicht erst alls mg-ion auftretten? AUS Mg

    Mg2+ + 2e−
     
  8. Samurai02

    Samurai02

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    Hallo Basil

    ich habe am Anfang in diesem Thread geschrieben, dass ich Altwasserbecken nicht gut finde, weil die Lebensbedingungen für Wasserlebewesen nicht optimal sind. Die Erklärung dazu habe ich auch gegeben und dann schreibt man mir ich pauschalesiere. Es ist nicht so. Ich habe ganz klar geschrieben, warum ich es nicht gut finde.
    Schlussendlich kommt noch dazu dass solche Becken im Laufe der Zeit PH KH GH Wert in den Keller sinken. das bedeutet, die Fische die man anfangs ins Becken eingesetzt hat, muss man später durch andere ersetzen wo sich mit einem tieferen Wert wohl fühlen.
    Deswegen bin ich kein Fan von diesen Becken, weil es auf die Kosten der Fische geht.
    Aber langsam bin ich es mir gewohnt, dass immer faule Sprüche hinterher kommen.
    Wenn die Leute zu mir freundlich sind, bin ich es auch.
    Das ist jetzt mein letzter Beitrag zu diesem Thread und ich hoffe die meisten verstehen mich jetzt.
    Gruss

    Bernd
     
  9. aquasteffen

    aquasteffen Guest

    das kannst ja nicht so behaupten, meine fische haben sich in einem langen zeitraum an die werte gewöhnt und meine sind garnicht schlecht und haben sich stabielisiert! beim wöchentliichen wasserwechsel muss der fisch sich jedes mal auf andere werte einstellen weil die ja auch nicht immer die selben sind? aber das argument das die fische unter der veränderung leiden stimme ich nur zu wenn ich fische die sehr hartes wasser benötigen.

    gruss steffen
     
  10. Maldini

    Maldini

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    Hallo Steffen!

    Langsam kommt das Thema wieder zur eigentlichen Frage zurück...so könnte das ganze ja noch richtig informativ werden! :p

    Leider (für euch Altwasser-Aquarianer / bzw. zum Glück für mich) werde ich mein Studium in 3 Wochen abschliessen und danach wieder in die Zentralschweiz ziehen. Deshalb hab ich begonnen nach und nach all meine Becken abzugeben. So sind auch meine beiden Altwasserbecken letzte Woche aufgelöst worden. Sollte aber noch irgendwo ältere Fotos aufm Pc haben sowie den Verlauf der Wasserwerte. Muss heute abend mal nachgucken...

    Gruess, Damian
     
  11. burnsson

    burnsson

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    je nach habitat verändert sich das wasser bei regen im natürlichen lebensraum auch.
     
  12. aquasteffen

    aquasteffen Guest

    ja das ist so, aber wenn wir uns Tanganjikasee mal anschauen.... dort sind Messungen von 15- 18 dGh und der Regen ehr unbedeutend. aber irgendwo ist immer eine Ausnahme.

    gruss
     
  13. aquasteffen

    aquasteffen Guest


    hmmmm das ist schade:-(

    nicht mal wasserwerte irgenwo aufgeschrieben? wie alt war das becken? ich glaube 8 monate, mich würde echt das Gh und Kh im verlauf interessieren.

    gruss steffen
     
  14. aquasteffen

    aquasteffen Guest

    mir fällt da mal gerade deine Kh von kleiner als 1 auf :shock:

    ist ein gefährlich kleiner Puffer oder liege ich da falsch?

    es geht ja darum das system in ein stabilen Bereich zu bringen in dem auch noch etwas Luft nach unten ist, sind bei dir nur Pflanzen im Becken.
     
  15. burnsson

    burnsson

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    ich meinte es auch nicht als pro-/contraargument sondern als feststellung bezüglich der möglicherweise unter wasserwechsel leidenden fische.

    in der natur kommen faktoren wie zuflüsse, abflüsse, wärmeabgebende installationen menschlicher art, sowie auch verschmutzung dazu... ich denke die meisten wasserbewohner müssen mit permanenter veränderung "ihres" wassers klarkommen. sollte die ständige anpassung also energie kosten würden die fische im altwasserbecken also quasi geschont. vielleicht ist's auch andersrum, ich weiss es nicht. wäre aber vielleicht eine beobachtung durch altwasserpfleger wert.


    dein becken gefällt mir übrigens sehr gut. verwucherte becken mag ich am meisten.
     
  16. aquasteffen

    aquasteffen Guest

    sorry, da habe ich es falsch aufgefasst. ich finde mein Becken ist nicht verwuchert..... ich sage mal es ist ungestört und die Pflanzen targen gegenseitig ihren Konkorenzkampf ums Licht und daher entstehet diese verwilderte Form, natürlich muss man alle 2 wochen etwas eingreifen damit der kampf doch etwas gerecht ist. bin aber erstaunt das alle pflanzen in meinem becken die unten sind mit minimalem Licht gut zurecht kommen.

    gruss
     
  17. hobbyfischer

    hobbyfischer Guest

    hi Steffen

    Das ist wirklich interessant mit den Altwasserbecken:eek:

    Ich finde es toll das du hier deine Erfahrungen mitteilst da kann man (ich) gleich was dazu lernen. :cool:

    1 Frage drängt sich mir noch auf:

    um den kreisslauf von solch einem Becken Stabil halten zu können brauchts bestimmt viele pflanzen. würden plfanzen wie Efeututen die nur ihre wurzlen im Wasser haben auch einen beitrag dazu leisten? hast du solche pflanzen im AQ bei dir?

    gruess sascha
     
  18. aquasteffen

    aquasteffen Guest

    ich denke alle pflanzen tragen dazu bei und sind nicht ausser acht zu lassen, nein solche Pflanze habe ich nicht, würde sicher echt gut aussehen aber mein Becken ist dicht geschossen um den grad der Verdunstung niedrig zuhalten.

    gruss steffen
     
  19. hobbyfischer

    hobbyfischer Guest

    okee danke:)
     
  20. Aspergillus

    Aspergillus

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    Hallo Steffen,

    Ja mein Becken konsumiert etwas mehr KH als wieder frei wird. Darum fülle ich jetzt nicht mehr mir Osmosewasser sondern 300?S/cm Leitungswasserverschnitt auf.. so bleiben die Werte Stabil..

    Viel Fragen und gedanken hab ich hier gesehen...

    hmmm na dann gebe ich mal ein par rein Theoretische überlegungen dazu von mir.. hab nix gemessen oder so...

    Der Mulm hat meiner Meinung nach eine ganz andere Rolle als nur Ionentauscher.. Der Ionentauschereffekt ist ja beschränkt es ist einfach ein Puffer.
    Da tut sich bei einem stabilen System das in einem Gleichgewicht ist ja nicht mehr viel dran austauschen.. and diesem "Ionentauscher".

    Aber Was ist Mulm? Mulm sind hauptsächlich abgestorbene Planzenteile, tote Tiere und oder nicht weiter oder schwer abbaubare Überreste der Tierexkremente.(und zermalmte (Schneckenhäuschen? )... alles was halt so anfällt und liegenbleibt.. Dicht mit Bakterien bepackt etc....

    Planzen bauen Magnesium ins Chlorophyll und in Zellwände ein genau so bauen Sie Calzium in die Zellwände ein. Sie bauen auch Kalium ein etc.. Planzen und Tiere (Schneckenhaus<-Calzium->Fischknochen) binden also laufend Ca und Mg und weiteres.. ab.

    Im Mulm sammeln sich also viele dieser Stoffe.... organisch und anorganisch gebunden.. Ein Teil davon wird durch laufende Prozesse irgendwann wieder frei als Ion zb Mg2+ und tritt wieder in den Kreislauf ein.

    Darum stabilisieren sich die Werte dann irgendwo unter den des Ausgangswassers. Ein Teil ist dann immer im Mulm und lebenden Pflanzen und Tieren gebunden.

    Wenn sich ein wirkliches Gleichgewicht einstellt wird theoretisch immer gleich viel wieder Frei wie grad abgebunden wird..

    Nur ist es ja so dass ein Aquarium mit Tieren nie ein richtiges geschlossenes System ist und nie ganz im "Gleichgewicht" sein kann.
    Wir schmeissen ja dauernd Futter rein und wir füllen Wasser auf das ja auch Salze enthält. (Es sei denn man füllt wirklich mit Reinem Osmosewasser auf.

    Darum habe ich eigentlich den Verdacht dass man auch bei einem Altwasser Aquarium Wasserwechsel machen müsste..
    am besten kontinuierlich ganz wenig. hmm so 1% am Tag ??? (Aber das nur so ein Gedaken von mir.)
    Man müsste auch immer 1% Fisch und 1% Pflanzen pro Tag raus nehmen.. .. genau so viel wie man Futter rein schmeisst..

    Grüsse
    Aspi

    PS: In der Tat interessant das Thema..
     

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