Danke euch vielmals für die Antworten.
Der einzige Tropfentest den ich im Laden machen liess war der PH wert mit 8.5.
DIe anderen Tests per Streifen.
Den JBL Tropfentest werde ich mir kaufen, danke.
Ich werde mich nochmals über den Aufwand für das aufbereiten mit dem Osmosewasser schlau machen und abwägen.
Ich bin mir wegen den hohen PH und GH werte am überlegen, das AQ zu einem Tanganjikasee style umzurüsten.
Die meisten Planzen und Wurzel raus, viele Steine und Schneckenhäuser rein.
Dan würde ich bei den (kleinbleibenden) Fels- und Schneckenbuntbarschen bleiben.
Kurz: Tanganjika geht - aber bei der Beckengröße (fast) nur als Artbecken, weil die meisten Arten sehr territorial sind. was auch für den Großteil ihrer buntbarschverwandten aus dem Rest der welt gilt - die meisten buntbarsche brauchen eben platz und auch aus dem tanganjikasee kommen nur wenige zwerge, die man im 80er becken auf dauer unterbringen kann. ich habe 2 kleine becken mit julidochrmis familien, was wirklich gut geht. neolamprologus, telmatochromis und anderes geht auf dauer nicht, weil sie sich entweder vermehren oder zu aggressiv sind - kurz: es bräuchte dann schon ein weiteres becken zum ausweichen.
der einzige Match zum Wasser bei Tanganjika ist tatsächlich, das diese unbedingt in alkalischem wasser gehalten werden müssen. ich gebe denen z.B. Natron und bei manchen arten auch (wenig) bittersalz dazu. ein ph unter 7.5 ist für die meisten auf dauer lebensverkürzend. mein wasser ist allerdings in etwa KH 2, GH 4.
man kann schöne gesellschaftsbecken in dieser beckenlänge tatsächlich mit kleinen salmlern und vlt einem zwergbuntbarschpaar oder mit kleinen bärblingen und ein paar ganz kleinen guramis oder (kleinen) lebendgebärenden (also nicht unbedingt schwertträgern) einrichten - geht alles.
die (leider) teils enorm harten wasser vieler regionen sind natürlich keine einladung für den aquarianer. andererseits gibt es in florida (usa) bei ähnlichem flüssigbeton aus der leitung viele züchter (auch wegen der temperatur). der klassiker, an den sich die älteren vlt noch erinnern ist Phosphorsäure. es gibt videos - man kippt die durch versuch ermttelte menge säure ins fass mit dem wechselwasser und lässt mind 1 bis 2 tage angleichen, dann hat sich der kalk abreagiert. man darf es aber mit der säuremenge nicht übertreiben!
heute gibt es ja die osmose und viele osmosejünger - osmose verursacht nun mal enorm viel abwasser und um bei dem wasser, das du hast, etwas "stabiles" herauszubekommen, würde ich 10:1 mischen (also 10 teile osmosewasser) - oder mir ein 300 liter oder größeres tanganjika becken anschaffen, oder das kleine eben mit mollies bestücken und sie "machen" lassen. dann ist man mit dem leitungswasser auf der "richtigen" seite. das nächste thema ist dann das kalk kohlensäure gleichgewicht. man orientiert sich am besten an der tabelle. co2 angabe in mg/l. bitte nicht mehr "reinblasen".
https://koelneraquarienverein.de/in...stik-main-menue/wasser-main-menue/co2-tabelle
viel erfolg
Peter