Mittwoch, 08.02.2012
Anmeldung
|
|
News Ticker
- >>Verzeichnis<<
Hier findet Ihr die Adressen von Geschaeften, Vereinen und unseren Sponsoren. - >>Sponsoren<<
Vielen Dank an unsere Sponsoren, ohne sie wuerde das Forum nicht in dieser Form existieren. - >>Galerie<<
Teilt Eure schoensten Bilder mit anderen Aquarianern! - >>Shopsuche<<
Findet den Shop in Eurer Umgebung und helft die Liste zu vergroessern: Shop eintragen
Wer ist Online
Es sind 61 Gaeste und 27 Mitglieder online |
Neuste Bilder
| (Zucht-) Bericht rasbora heteromorpha |
| Onlinemagazin - Fische | |||
| Geschrieben von: Sascha | |||
| Samstag, den 29. November 2008 um 10:19 Uhr | |||
|
(Zucht-) Bericht rasbora heteromorpha Im nachfolgenden Bericht soll euch die Zucht von rasbora heteromorpha (Keilfleckbärbling) näher gebracht werden. Ich gehe dabei insbesondere auf die Fütterung, Laichbereitschaft, Zuchtbeckeneinrichtung, Wasserparameter, Paarung und schlussendlich die Aufzucht dieses wunderschönen Bärblings ein. Allgemeine Informationen: Rasbora heteromorpha gehört zu der Familie der Cyprinidae und kommt ursprünglich aus Südostasien. Es ist ein sehr neugieriger und geselliger Fisch der sich durch wenig erschrecken lässt. Reinigungsarbeiten im Aquarium beispielsweise werden von ihm nicht als störend empfunden und interessiert wird das Treiben des Halters beobachtet. Ich halte sie in einer Gruppe von 15 Tieren in einem 240l Aquarium zusammen mit Trichogaster trichopterus, ancistrus `aquarium` und Macrobrachium assamensis. Die Vergesellschaftung hat sich bisher bewährt. Obwohl den Bärblingen „Flossenzupfen“ nachgesagt wird konnte ich nie etwas der Gleichen beobachten. Die Männchen tragen oftmals kleine Rangkämpfe untereinander aus was bei dem Einen oder Anderen ab und an zerfranste Flossen zur Folge. Diese heilen bei angemessener Wasserqualität jedoch schnell wieder. Eine dichte Oberflächenbepflanzung mit Muschelblumen und Laichkraut bieten den Tieren Unterschlupf und Rückzugsmöglichkeiten. Um die Geschlechtsunterschiede feststellen zu können habe ich mich bislang immer auf die trächtigen Weibchen geachtet, die bei Laichbereitschaft einen deutlich runden und gefüllten Bauch haben und ständig von 1-2 schlankeren Männchen verfolgt werden. Das hat sich bislang bewährt. (Bild 1) Fütterung Abwechslungsreiche Fütterung fördern beim Keilfleckbärbling die Vitalität und nicht zuletzt die Laichbereitschaft. Ich füttere Fruchtfliegen, weisse Mülas, schwarze Mülas, Artemia (Lebend- und Frostfutter), Mysis, Cyclops aber auch Erbsen, Flockenfutter und Spirulinatabs werden sehr gerne genommen. Laichbereitschaft Wie bereits angesprochen erkennt man die Laichbereitschaft am auffällig dicken Bauch des Weibchens. Es wird dann stets von mindestens einem Männchen verfolgt und angestossen. Auch häufigere Kämpfe unter den Männchen um ein Weibchen ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Tiere laichwillig sind. Zuchtbeckeneinrichtung Ich habe zur Zucht ein 30l bestückt mit einem Luftheber sowie einem HMF. Als Bodengrund habe ich etwa 1cm Sand gewählt was aber meiner Meinung nach nicht zwingend notwenig ist. Viel wichtiger erscheint mir das Javamoos welches in meinem Becken den ganzen Bodengrund abdeckt. Eingeflechtet in das Javamoos habe ich Javafarn welches als Laichsubstrat dient. Das Javamoos stellt später beim Laichakt selber den „Laichrost“ dar der die Eier, die nicht am eigentlichen Laichsubstrat haften, auffängt. Auf eine Oberflächenbepflanzung habe ich bislang verzichtet. Wasserparameter Ich habe die Tiere erfolgreich in weichem und saurem Wasser nachgezogen. SBV 2 und pH 6 bei einer Temperatur von ca. 25-26°C führten zum Erfolg. Zur pH Senkung habe ich Torf verwendet der zusätzlich der Laichverpilzung entgegengewirkt hat. Bei zu hartem Wasser und zu hohem pH hatte ich bisher immer sehr hohen Verlust bereits im Larvenstadium gehabt weshalb ich davon abrate. Paarung Hat sich ein Paar gefunden, was deutlich anhand der Absonderung erkennbar ist, habe ich die beiden Tiere herausgefangen und in das Zuchtbecken überführt wo sie bereitwillig, hauptsächlich am Morgen, nach kurzer Eingewöhnungszeit gelaicht haben. Dabei drehen sich die Weibchen auf den Rücken gegen die Unterseite einer Pflanze und das Männchen kommt von oben und drückt seinen Körper u-förmigen an denjenigen des Weibchens. Durch den Druck des Männchens stösst das Weibchen etwa 20-30 Eier aus und das Männchen befruchtet diese sogleich. Viele Eier haften nicht am eigentlichen Laichsubstrat sonder fallen zu Boden wo sie im Javamoos eingebettet liegen bleiben. Leider sind die Keifleckbärblinge extreme Laichräuber und es ist nicht zu vermeiden, dass die Tiere einige Eier fressen noch bevor sie am Boden angelangt sind. Der Akt wiederholt sich bis zu 10 mal.(Bild 2 und 3) Nach der Befruchtung der Eier müssen die Tiere sofort entfernt werden, weil sie ansonsten den eigenen Laich fressen. Ich habe einmal gelesen, wo kann ich mich nicht mehr erinnern, dass sich der Laich in düsterem Licht besser entwickelt als bei prallem Lichteinfall. Ich habe deshalb auf eine Beleuchtung verzichtet und bin damit gut gefahren. Aufzucht Bereits nach 24 Stunden schlüpfen die Jungfische und sind über eine Art Faden mit dem Substrat verbunden. Nach weiteren 3 Tagen haben sie den Dottersack aufgebraucht und schwimmen frei herum. Ich habe sie ab diesem Zeitpunkt zuerst mit Staubfutter und nach dem 6. Tag mit frischgeschlüpften Artemianauplien gefüttert. Das Wasser habe ich 1 mal am Tag gewechselt. Die Jungfische wachsen im Anfangsstadium sehr schell und bereits nach 10 Tagen können sie Cyclops bewältigen. Zudem wurden sie mit vitaminisierter Bierhefe, Staub- und dann später fein zerriebenem Flockenfutter gefüttert. Nach ca. 2-3 Monaten haben die Fische eine durchschnittliche Länge von 2-3 cm erreicht und versuchen sich bereits an schwarzen Mülas sowie ausgewachsenen Artemien und können dann zu den Alttieren überführt oder an befreundete Aquarianer übergeben werden. Sascha
|
|||
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. November 2008 um 07:45 Uhr |
Zufällige Artikel aus dem Onlinemagazin
| Onlinemagazin - Technik Terrassen turi - Samstag, 29. November 2008 Terrassen von Martin Meier Jeder Aquarianer kennt das: Es ist Winter und man beschäftigt sich wieder mehr seinem Haus, Wohnung oder sonstigem Eigenheim. Bei mir war es auch so und ich hab mir ein 70l Aquarium gekauft. Ich wollte bei diesem Aquarium, es war das zweite neben meinem 12l, mal was neues ausprobieren. Ich nahm Quarzsand und ich wollte eine Terrasse bauen. Weiterlesen... |
| Onlinemagazin - Allgemeine Aquaristik Notfall im Aquarium Angel - Samstag, 29. November 2008 Massnahmen bei einem Notfall im Aquarium Von Angel mit hilfreichen Anmerkungen vom Team Die Fische sind der wichtigste Indikator für den „Gesundheitszustand“ des Aquariums. Veränderungen der Farben und vor allem des Verhaltens der Fische können auf Mängel und Probleme im Aquarium hinweisen und sind in jedem Fall ernst zu nehmen: Wichtige Anzeichen auf Probleme sind, wenn die Fische folgende Symptome zeigen: Weiterlesen... |

